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GEMEINDEBLATT
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(/er Deuisch-Israelilischen Gemeinde zu Hamburg
Das Gcmeindvblatt erschi'i
VVrUi! u. (.,-.. h .11. l. I!.- M
I ia Ahstjndt-n von 4 Wuchcn / UimC-pnii 0.60 Uli hjlhulirlich / flai c itllipMil 22 PI. per achri:r%pall.-nc Millimeter /eil.
I. e 0 m a n n . AllC-StraBc 57. / Feritpr.i M 07 7! / Viranlwurtlieh für den nrdaktmn Teil: Syndikus Dr. N. M \ a t h a n . Kamluue.
Nummer 2
Hamburg, 26. Februar 1936
12. Jahrgang
OBERRABBINER DR. JOSEPH CARLEBACH
Oberrabbiner Dr. Joseph Carlebath-Altona ist am
Abend des 8. Februtir von dem Wahlmänner-Kollegium
des Deutsch-lsrueliiischi'n Synagoffen-Verbatvdex zum
Otterrabbiner des Verbundes erwählt norden.
Duli diese Wahl
die Zustimmung
uml den lieiftill,
in an kann sagen,
unserer gesamten
Gemeinde findet,
braucht heute
'schon nicht mehr
gesagt zu wer¬
den. Arm und
reich, jung und
all. rechts und
Hu Iis grüßen das
neue geistliche
Oberhaupt des
S\nagögen-\ er-
btmdes. heißen
pberrabldner, Dr.
Carlebach in
ihrer Mille und
inmitten der de¬
in eiIi de herzlich
willkommen. Sie
alle empfangen
ihn voller \ er-
trauen, txdler l'.r-
tptirtung.
Audi wir
machen uns zum
Dolmetsch dieses
\ ertrauens und
dieser Entar¬
tung. Oberrnblti-
ner Dr. Carle-
pack übernimmt
sein verantwor¬
tungsvolles imt
in einer überaus
s< Ii u eren, über¬
aus ernsten Zeit;
in einer /.eil, in
der das W ort da
ist von dem Hunger
llrut und kein- Diir'sj nach \\ asser ist, sondern da e*
du' Menschen r<"
/ n dieser Zeit
' I tum* 8,11.
Dr. C.arlehnck der reclite Mann: sein
seine Beherrschung des U «r/cs. .
AUFRUF!
reit lies Wissen^
seine Lehens-
crfahrimg und seine stete 'Bereitschaft, zu helfen und
zu dienen, befähigen ihn: ivie selten einen Mann, zu
dem hohen tiate,
irt das ihn ihn
a I I g e m i- i h e
\ prtrauen '»<■-
rufen hat. ±
Möse (lotte<
Die Jüdische Winterhille in Hamburg
ist (bei der Aufstellung ihres Haushaltsplans und bei der Bf-
messung der Monatsverteilungen davon ausgegangen, daß
alle diejenigen, die sich zur Leistung eines MonaKbeitr-ages
bereiterklärt.haben, diesen während der sechs Monate der
Winterhilfszeit ] re g eln , äBi g ,«,„„. . . '
Wir bitten dahei alle diejen:ger, d i e rr. i t d er Mohrits-
zahlungim Rück stand "sind. durclT ihre als¬
baldigen Einzahlungen die Leitung der Dudischen■Wintsrhulfe
in Hamburg in den Stand zu setzen, das zum Sagen zahl¬
reicher Hilfsbedürftiger begonnene Werk fortzusetzen -und.
iu einem guten Ende zu bringen.
Diejenigen Spender, die ihren Monatsbeitrag erst am Ende <
des] laufenden oder Anfang>des nächsten Monats entrichten,'
bittjen wir. d(# 6 Monatsrate ''
noch Ende Marz oder Anfang April zu leisten Auch ubei diese
Beträge mußte die Lejtung der Judischen Winterhilfe bereits .
verfugen, um den an sie herantretenden Anforderungen ge¬
recht werden zu können.
Der Aufruf," nicht zu versagen und nach Kräften für die-
überaus zahlreichen hilfsbedürftigen Duden in Hamburg zu
spenden, richtet sich insbesondere an alle diejenigen Duden
die bisher für die^ Dudi^che Winterhilfe nicht gespendet
haben Noch einmal
richten wir die dringende
Bitte an alle,
die jnach^den auch für uns maßgebenden Richtlinien des
Winlerhilfswerks des deutschen Volkes für ' die Dudische
Winlerhilfe beitragspflichtig sind, ihren Beitrag nün ;
me|hrabzufuhren.
Jüdische Winterhilfe Hamburg
Zahlungen erbeten an M. M. W ä r b u r g & C o , Simon
Hirschland oder Postscheckamt Hamburg 150 54
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5. zu v einem selir
Villip papillären • und
hefieblen Bedner
gemacht hat. ist im In- und tuslundc geschätzt und he-
gehrt. Als gesihdltsfuhrendet Vorstandsmitglied t^t
Dr. Ca, Ichach in ih r Leitung des J 'erband.es gesetzes-
Jfeuer Rabbiner tätig. Als Olaarahbiiicr um All-aia
und der Provinz Sdileswig-Itolstein imitiert er seit l%-6.
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In-
Propheten zur Tut suche geworden
im lande, der kein Hunger nach
tlaiigi, Gotleml Worte zu nehmen. )
und f ii r diese Zeil ist Oherr/ibbiner