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GEMEINDE BLITT
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der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hain hu n r
Uat üemt-indeblatt erscheint Milte jed
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Jen Monats / Bezugspreis: 0,45 XU vierteljährlich einscM- (Bestellgeld / Anzeigenpreis: 22 Pf inr die aihtiiespaltir
rlag und Geschäftsstelle: M. L e t) n) a n n . Hamburg 3«. ABC-StmAa 57. / r%anpr<tckelH 34 l>7 71
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Nummer 4
Hamburg, 6. April 1936
12. lahrgang
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An die Empfänger des Gemeindeblattes!
Wie wir wiederholt, zuletzt in der März-Nummer unseres Blattes, bekannt
gegeben haben, ist die kostenlose Lieferung des G^meindeblattes gesetzlich
rjicht mehr zulässig. Es muß daher eine Bezugsgebühr künftig erhoben werden,
ie aber auf nur 45 Pfg. vierteljährlich festgesetzt ist und für das restliche zweite'
ierteljahr.1936 mit
»3Q Pfennig«
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zwischen dem 15. und 25. ds. Mts. von den Briefträgern eingezogen , werden
wird. Diese geringe Gebühr zu entrichten und dadurch
das Gemeindeblatt zu abonnieren ist jüdische Pflicht!
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Da aus dem vorliegenden Adressenma,terial nicht immer erkennbar ist, ob
die in einem Hause wohnenden Gemeindeangehörigen nun auch in einem
Haushalt leben, so hat sich die Lieferung des Gemeindeblattes an zwei oder
mehr Angehörige desselben Haushalts gewiß nicht i nmer vermeiden lassen,
ohne daß diese Fälle bisher zu unserer Kenntnis gelangt wären.
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Deshalb bitten wir alle gemeindeangehörigen Haushalte, die die
März- Und die vorliegende Aprilnummer in mehr als einem Exem¬
plar zugestellt erhielten, um möglichst umgehende Mitteilung
mittels anliegender Karte unter gefl. Angabe der Namen aller in
dem- betreffenden Haushalt lebenden Personen. Die gleiche Karte
wollen auch die — gewiß nur wenigen Gemeindeangehörigen -•-
benutzen, die aus irgendwelchem. Grunde das ihnen bislang zuge¬
stellte eine Exemplar nicht zu abonnieren wünschen.
Nur auf diese Weise wird der Verlag in die Lage versetzt, in solchen Fällen
hoch rechtzeifig vor dem 15> April die postalische Einziehung der'Bezugsgebühr
zu verhindern. Nur auf diese Weise auch läßt sich, eine, unter Umständen recht
beträchtliche, geldliche Einbuße für den Verlag vermeiden, der für jeden Fall der
Nichtentrichtung der Bezugsgebühr an die dieserhalb Vorsprechenden Brief¬
träger der Post eine Entschädigung von 28 Pfg. zu zahlen hat
VETRLAG UND SCHRIFTLEITUNG
des Gemeindeblattes der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
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