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Gerne inileblatt der Dcatsch-Israclili sehen Gemeinde
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ekoi ( ha]im, in dem
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um ligen Inkel des Würzburger Raws:detin auch rr
its in jungen Jajiren sieh so .itisge|eichiict, daß gleich
los rälmnds-sein eirener
Sil/e licittr ehren können.
Io4u uprie-sirr Aron. gleich l<
Ifimh r durch die VN ii-te. des I
in l.i>li'ji. vor dessen I clien^.iibeijt jetzt. wi> sie ihr
nih il habe, alle \nuesen:len( siih bewundernd und in
keittneiglen. dankte snifSnii der 11rnenT.ebens-
des \ i i I>liilit-in-il liii dir autopleiude Pllege, mit <ler
leu'rejs I ehern /u erhalten lirmiihit war. und schloß
i-iiirm Marken \ppe-ll .in die iranei \ rrsnmmlung,
ote-ti glenjl /ii Inn in drr I lud n u nlr und in de-nr N er-
f"(..iti: denn eines bliebe uns initiier: dir llolfnung
idfiiiijug'. '"* • ' . .
u hr«rii\g Herr Rabbiner Jofflr die Kanzel. Kr
ii 11r 1nigega11_i*111*11 il- rinei) Man», drr seiner hohrn
ich^diireh. seinen C harakt«Vj .und kein ran/es Wesen
wie-ni.' und dalier den ludirn PlatK. auf drm er stand,
in \l iHe seiner Abkunft « ir feiner eigenen Bedeutung
igi-nninntfui habe. Den \ er-|orl»eiien iji drr ihm/u-
rn Weis* zu w'ürdiren, sei kchwer, weil es für seine
Clin rafcterisier
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fassendes und
er bei jeder l
aufs neu«! an
Widmete I Insi¬
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immrr auch
seines Amte
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Dünn wind • untt't-.dem Ge»ang des' lyjyt und des 0^15? ]VTX
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irp .in- Ufr Synagoge-gel ragen uml na dt drm Israelitischen
bnisptafea in Langenfelde überführt, wo nach weiteren
uhm <lrr IFerren Rabbiner R-a b ino w, J. G r o II m a n n.
Ire B^isetzüngl des
Die
läßlich
Nu
ing keine ausreichenden und erschöpfenden
r hob aber ganz besonders Df. Bambergen um¬
lief schürf endet; rubbinisches Wissen hervor, das
iitei-hultung und jrdrr Beratung immer wieder
ihm brw iiiidei t- habe. — Als letzter Redner
Joseph R e ii d s I) ii r g namens des Vorstandes
Iten und neuen Klaus drm toten Lehrer und
Rabbiner Worlc herzlichen Gedenkens für -ein allzeit pHieht-
ilülltes \\ irken und seine vorbildliche Liebe zuf 'Iura, die -uh
ann bewährt habe, wenn er, von den Pflichten
rasmbend sich eine knappe Zeit der [Erhöht ng
T> relobte- drm Tiste« namens des Vorstanilea
der Vereinigten alten und neuen Klaus. daß dieser
Fortführen werde, und bat alle
nVBeginnen zu unterstützen.
ie Klaus in
Anweseuden, die
Leben
der Vojl
.-nsdateh
Vollcndll
-tatlfand.
*
. des Verstorbene« hüben wir in Nr. 9 de* .!ahri;an^es 1932 an-
unß seines 60. Lebensjahres veröffentlicht.
Amtseinführung des Herrn Oberrabbiners Dr. Carlebach
in der Portugiesisch-Jüdischen Gemeinde
Der 1 Vorstand ilrr
ebenso tjtje -einrrzrit
Dr. Spitzer ^*t.
P»rtugiesidi-||üdisth{en Gemeinde hat.
d«-ii \erewigk-u Herrn Oberrabbiner
ferrn ()brrrabbiner'!Dr. Carlebach
nadt seiner Ivinführiing in sein Amt aU Oberrabbiner des
Deulsthi-feraelHisdien S> nagngen-Yerb»niles nunmehr auch zum
Lhacharil der Portilgie<i-<b*-Jüdi«cbrn Gemejinde ernannt.' Die
feierliche EinführMg drs Herrn Dr. C arlebadi in dics<-s Amt
(and .im inni r3D innrrlialb des «lindia-Gottesdienstes. in
«i«*t S\uagorr drr Portugiesisch-Jü<lisdien Gemeinde statt.
Zu drin lestlicheJl Akte waren eine ganzil Reihe von Lhren-
-.i~ti• ri cj^efaienen, »nter ihnen <lic Herren Rabbiner Coben-
Altona, Dr. C »h n-Hamburg. Joffe und K a n e r. Der Vor-
staod der Gemeinde war durch die Herren lR.-A. L)avi<l im I
Ollenburg. <ler Vorstuml dr> Deutsch-Israelitischen
Synagogdh-Vr-rbande.s durch die- Herren Dr. -Zuntz,
Atexanqcjr Lev y und Krank, dr-r Xorstaml <lrr lloih-
driit-ilint Israeliten Gemeinde Altona durch Herrn Leh-
in a u ii - vertreten, Dra Gottesdienst leitete der Kantor der
Portuiriesisdi-Jüdisdien Gemeinde, Herr Sarfaty, aus-
.jeestaltel wurde eri durch Gesänge des u uteri Leitung des Herrn
Ludw'igin i n k e I stehenden Quintetts;, in weldiem die Herren
Helmmrte." Davidow irz. Lnneoni iiimI Salingee mitwirkten und in
Herr Dr. Ctarlebach sprach zunächst drm Vorstände drr
Portugiesischen] Gemeinde seinen Dank für das Vertrauen und
die Hhre uu*>, die ihm durch die Berufung zum Chacham der-
Gemeinde erwiesen sei, unddie er mit um so größerem Stolze
empfinde, weil er als Träger des Doppelamtes, als Oberrabbinec
des Synagogei-Verbamles und Chacham der Portugiesi-ih-
JiidisLhen Gerneimle. wohl der einzige unter den Rubbincn
in deiiLschen Landen sei, Lr stellte sodann au die Spitze seiner
Ausflhrungen die Sätze aus drm am Vormittage verlesenen
Töraabsdinitt:'jKidif weil ihr mehr an Zahl wäret als alle
Völker, hat Golt Wohlgefallen au eudt und euch erwählt, viel¬
mehr seid ihr die Minderheit unter allen Völkern.....w N*e.
aber, dali der Ewige, drin Gott, der treue Gott ist, drr den
Bondl und die Liel>e denen bewahrt, die ihn liehen und keine
Gebote wahren bis ins tausendste Gesdiletht. — |m Anschfüfl
hieran spradl <ler Redner zuerst'von der Sendung der Minder¬
heit, die im Gegensatz zu der Macht, welche die Zahl verleihe,
der wahre Rebräsentnnt des Rechtes sei und eine ewige
Mahnung für «lenjeiiigen bedeute, der dir Macht in Händen
h.ibr. Auch difi Portugiesisqie Gemeinde sei unter den Hanv
burgisdien Juden eine Minderheit, habe aber als solche auch
ihre Sendung ujnd ihre Aufgabe. Diese habe sie allein schon
eben.so wie die Sephardim
lires Gotteshauses und
dr>> Hebräischen
das Ib bräisdie zur
Irs Heiligen l.am.lrs
wie heute bei den
'indruchsvoller Weise Kompositionen von
Kindel zu Gehjör brachten.
Naihdetn Herr Oberrabbiner Dr. Carlebach zuvor zur Tora
lerufen wurden war, wurde er nach Schllilf der' Tefilla \ou
dem Voirsitzeriden des Vorstandes drr Por|ugiesisch-Jüdisdieii
Gemeinde, Herrn.Luria, aufs herzlifhste als Chacham l>e-
gruHf, der dir Hoffnung aussprach, dafl seine Wirksamkeit auch
Jrr PofMgiesisch-Jüdischen Gemeinde ri-ujten Segen bringen
nföge, und ihm alsdann die Kanzel des Gotteshauses übergab,
die der neue Chacham alsdann bestieg.
LeV ainlow ski und durdi ihre Tracjition. mit w rldter sie
uizc-n W fit sich in drr pestflltan
(Jottesdienstes. sowie in der Aussprach
Irn Asdikvnasim unlersdieide. Ob di
Synagoge der Portugiesisch Jüdischen Gemeinde. Innenansicht. phot. Archiv
drr
ihres
. von
"Zeit, [als unsere Väter auf dem Boden
lebte|t. so ausgesprochen worden sri,
äephjirdim. sei zweifelhaft. Jedenfalls sei die Treue, mit der
die .Sephurdfm ifire Aussprache da Hebräischen durch die Jahr¬
hunderte erhalten hätten, jetzt dadurch belohnt worden, dal!
die zu neuem Lel>en erstandene hebräische Sprache nach Art
der Sephardim gesprochen werde. Der Adel der portugiesischen
Judelt, die alle auf Männer wie Maimonides. fehuda Halevy,
Chaspai'ibn Schaprutb, Le\i ben Gerson und Moses ihn Ksra
als ihre Aorfahr'en zurückblicken könnten und annehmen
dürften, dal) in ihren Adern noch das Blut dieser Männer fließe,
verpflichte sie abei auch. Ilülc-r der jüdischen .Tradition nicht
nur in der Synagoge zu sein, sondern Hüter jüdischer Tradition
auch in ihren tfrtvathäuscrn und in ihrem privaten Leben;
übemll im Leben, im Hause, im Beruf, im Geschäft, in der
Erholung und \>*i jeulichem Vergnügen sei es jüdische Pfficht,
jüdische- Lehre zu betätigen und jüdische Tradition zu bc-
wahren. Darin könnten -es die Angehörigen der Portugiesisch-
jüdisdien Gemeinde den Angehörigen ihrer au Zahl größeren
Schweslcrgemeinde durchaus gleidi tun: hier gebe es für beide
Gemeinden unreinen ttÜen Wettstreit wie Unter Brüdern, die
null den Wortenides Psulmieten in Eintracht zu-samjnenstehen.
So könne auch d' ,y kleine portugiesische Gemeinde! die Ver-
bcifiuug des Pröoheten Jesam aus dem Prophctenabidinitt des
Trostsabbats zur Erfüllung bringen, daß das W ort Gottes ewigen
Bestand-habe, demn-nach Meinung unserer W eisen werde das
Wort Gottes nur ilann ewigen Bestand haben, wenn das jüdische
Volk Gottes W'orf ewigen Bestand verleihe, indem es ihm die
Treue halle, ihn | liebe und seine Gebote erfülle. Dann airer
Wierde sidi, wie [an ganz Israel, so auch an dieser kleinen
Gemeinde das Wort erfüllen, das rr an < ; lir Spilze seilirr Be-
ttachtung gestellt jhabe. daß der Gott Israels der treue Gott sc-i.