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Gemein deblatt de r Deutfich-Israelitisi Inn Gemeinde
Seile 15
Fritz Wittclshöfer, Sozial- und Wirtschaftsrecht. Ausgewählt und bearbeitet für
di» Bedürfnisse der Juden in Deutschland. Unter Mitwirkung von Kurt Fricdländrr,
Dr. Georg Lubioski, Gerhard Walbach; August 19J6. Hrsg. von der Zentral* oh I-
fahrt«stcllc und der Abteilung Wirtschaftshilfe bei der Rcichsvcrtr«.tuntf der .luden
in Deutschland.
Die vorliegende Schrift h\ einen systematischen Ueher blick über alle gesetz¬
lichen Bestimmungen, die für die jüdische Rechts- und Wirtschaftsberatung VM
Bedeutung sind. Sie behandelt in einem ersten Teilt nacheinander Slaatfangehörig-
keitsrecht und Kassengeset/gehung — Wohlfahrts- und Jugendrecht — Wirt^chalts-
lursnrge, Gesundheils wesen, Jugendrecht — Sozial Versicherungsree ht 4- Arbeits¬
recht — Wirtschaflsrecht — Auslanderrecht und AusvtandiTungsrcchl.—• In die-em
Teile legt sie die für die jüdische Arbeit wichtigen Grundzüge und leitenden Ge¬
danken der gesetzlichen Bestimmungen klar und veranschaulicht sie insbesondere
durch praktische ßeispjilc. Dir /weite Teil bringt dif gesetzlichen Bestimmungen
im Wortlaut. Das Werk ist als Iota Blaltausgabe eingerichtet und kann daher
ständig auf dem Laufenden gehalten wqrde-n. j, —
Rechenschaftsbericht der Jüdischen Winterhilfe 19}$ 36. Rrslattcl von' der
Zentralwohlfahrlsstelle bei der Reich* Vertretung der Juden in Deutschland.
* 1 * * -r S * 1 ■ ■- '■*■ *
Aus dem hier angezeigten Berichte sind folgende statistische Zahlen Von In¬
teresse: di;r Anteil der indischen Bevölkerung ik r f f .insrstadte an der Gesamt*
bevolkerung betragt 4,30 Prozent; auf HK> hilfsbedurftige Juden im Reiche kamen
in den Hansestädten 4.40 Prozent, von dem gesamten Spendenauf kämmen der
Jüdischen Winterhilfe brachten die Juden' in' den Hansestädten 5.07 Prozent auf.
Insgesamt zahlten d.je Hansestädte 3657 jüdische Hilfsbedürftig!.; — 20.40 Prozent
der indischen Seelenzahl dieser Städte.jlJer Bericht gibt eine anschauliche Schilde¬
rung der Leistungen der Jüdischen Winterhilfe in ganr Deutschland. Die Gesamtzahl
der von ihr betreuten Personen betrug 83 7*61 — 20.48, Prnienl dei indischen
Ge^arotbevölkerung Deutschlands bei einer geschätzten Seelenzahl von .jl09 U00.
Die Bnc Brist. Jüdischer Orden- Mitteilungen der GroBtoffc lir Deutsch¬
land VIII U. 0. B. B. e. V. Fc,s t a a m m e r zum Drdctutätfv Oktober 19ib. Arbeit
und Arbeiter im Judentum. Mit 2 Bilde.rn von P. \ e u f e I d (Hachschara auf <iut
Winkel) und E. M. Lilien (Die Tr.trte auf dem Eiftcaj und 10 Photos, u. a. von
S o n n e ri f e 1 d und Anne M o s b a c h e r.
Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland. hfv L . % ., n I. \ IhVgen
Berlin-, A. F re i m a n n - Krankfurt a. M.. M. Fr- e udenth'af* München. Philo
Verlag und Buchhandlung G. m. b- IL Berlin Jg. 6, \r. 2 3 und 4. ■■ 1 **
Das erste der hier angezeigten Hefte ist dem Andenken Da<
anläßlich der 100 Wiederkehr suiijes Todestage* gewidmet. N cht wenrger als veths
der sieben in diesem Hefte Vereinigten Aufsätze gellen d
Person und seiner.ZOit. Kriedlander hat auth unm.il mit den
sassigen Klias (Kduard) Michaelis in Verbindung gesta iden
1 nedl.inder an Michaelis aus dem. Jahre IKW ist" noch erhalt
lichung aber htUI i nicht angezeigt erscheint. In dem letzt
einigten Aufsätze behandelt Max ¥ t ende n t h a 1 unter dem
von Krziehern die Familie und die AhVonimlirtge des^ltiac'
; J.ikoh halevi-Sander^leben. DieseT Aufsatz jst fur H | m h u
teresse, vieil ein Unkel dieses Joachim der Tempelprediger
und ein 1,'renkel der Lehrer der Talmud Tora Schule .Lon. ph
Wesen sind — Aus dem /weilen hur ange/eiejeft Hefte"
längeren Aufsal^ des bekannten nationalsozialistischen Ge^ch
Grau, mit dessen Studien zur Geschichte der Juden m Dcuf<
s c h ü t z sich in Nr. 6 des Gemetndeblattcs beschäftigt ha
diesen Aufsatz mit seinem Kritik« r Raphael S t r a u 1 eingel
weiterer AuUntz Zur Charakteristik Johannes Pfefferkorns v
durfte gleichfalls allgemein interessieren, ebenso dt r Aufsatz
Ueutsche Literatur in hibr.ustlu r L'b* Tt* tzung.' V..n den V.
vtahnen. wir' diejenige der. 1, e h Ai a tl n sehen Gedi nkschr if t
Synagoge KohlhxK n. unter din Anzeigt n ist auch "das
Nummer des Gemeindehlaltes "bereit* besprochene
Gemeinden Schlesw ig-JfolMeitis und der Hansestädte
T Darstellung: seiner
in Hamburg an-.
Km Brief \>-n
l- n. dessen Vvr liftc nf-
dem Hefte * . r-
Titel: Km Gc schlicht
nm ben ^atonn-n b* n
de-s wegen von In -
(Totthold S a J| o m o.n
Heine m a.n n -
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tirau setzt - sich tn
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von Guid.. K i h i
chbi «i-rychunli'n tr¬
über die GemtintK* .
U r St pl* mhe r ■ .
hrbuc fi fur -die jüdische
mit ii ii iiier rnhalt/.inCah
In einer tinleilurfg erinnert K. Kinkel daran.' daU die h> hruische
Gottesdienst und Arbeit ein und dieselbe Bezeichnung hat. a^oda, und
und Arbeiter sich nicht nur theoretisch; im Judentum Wertuni; und W
erfreut haben. M. Esch e I b a c he ej stellt die Grundsatze dar, mit l
und Talmud den Wert der Arbeit und des Arbeiters beschreiben, fcinei
liehen Rückblick, der interessante Einzelheiten enthält, wirft G. L u b i
Leiter der Zentralwohlfahrtsstellc. auf die Entwicklung de* Handarbeit
Juden Deutschlands. Er teilt mit, daß der Hand* erkerausschull d
Vertretung im Jahre 1935 insgesamt 7200 selbständige jüdische Hai
Deutschland festgestellt bat. Die weiteren Aufsatze wenden sich der"]
der jüdischen Handarbeit in auÜerdeutschen Landern zu. \ on jüdische
Polen teilt A. T a r t a k it w ■ r interessante und teilweise in Deut
bekannte
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hi kannte Einzelheiten mit. D. K 1 e m e n t i n o w s k y vom deut* ch
schildert Landwirtschaft und Handuerk unter den Juden im zaristisc n
la n d. Die jüdischen Arbeiter in H o I 1 aj n d schildert H. G i» s I a r. Der
verstorbene amerikanirche Ordenssekret'ajr R u b i n o w'gibt eirven Abri
Wicklung und Verhaltnisse jüdischer Arbeiter in Amerika. Einen 1
jüdische Arbeit in Saloniki vermittelt M. B e s s a n t c h i.. Arbt
heiter in Palastina schildert A. Adler. Kmil II. Cohn gibt eine
sammenstellung von Versen und Sprüchen im jüdischen Schrifttum, d
die Beurteilung von Arbeit |ünd Arbeitjer beziehen. Schließlich sei n
dicht von M. Sturmann ijDie Siedle|r" erwähnt. D.ts Heft bringt Ri
und Perspektiven, die geeignet sind. Wissen ijnd Anregung zu vermitU
prache für
daß Arbeit
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Ludwig Strauß. Die /auberdrac henschnur. Mar^lui, \ut
des Sdiooken Vcrldgs 69. III S. - >
In dem vorliegenden Bandchsn vcteiai|tl I.uvJm:^ S,.t i a u ß
a}le mit gleichem Interesse liest. Sie zeugen ViHI « mir tr.tU.
erfreuen durch ihre oft wirklich vor tref Hachen, ganz! dem
\ efse; einige dieser Märchen sind Zeugnis echter P"imi »»■
Tag und Nacht, welches schildert, warum Sonne. M<-nd und
begegnen können |wcnn ( sie aber doch einmal s tC h wiede
schönste Tag. dann scheinen Sonne. Mond und Sterne zu
Lrz'ahlung: Warum die Rur .so nroße Bögxn macht — und:
in gleicher Weise die Natur wirklich, beleben und'htMelen
Märchen tragen pal.ivfinenv'ches Kolorit. Sind Mi-'auth
Boden entstanden, oder sind die Namen der. Riesenstädte A
die Namen des Zauberers und des Zaaberkonigs. nur in
VXarum spricht Strauß sich hierüber nicht in einer Einleitun
so gern in den Bandchen der Schocken Bucht'rei liest?
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Briefkasten
F. R. Itu 'voriL:« ii Mooal sind die be ide.n* nachsti Jii nd« n
Der frühere Leiter des krebsforschungsinstituts an J« r Berlii
Kerd^nand B I u m e n t h a I . der nach 1**33 Seins I "iuhun t
Belgrad fortsetzte, uurde von der griech.sch*« n RcjfieTUOHj! /i
furschungsinstttuts in Athen «mannt. — Die neü«^ 1 «hrkan/i
der Universität Stockholm wurde Professor Dax id Jv a t z v«
■*,Gotlingen und Kostuck tatig Uar. Professor katz. 1SJ*4 in K.
besondere durch l ntersuchongen über" V ibrat ion*be» . $ un [
Kinderpsychologie hekannt «ievsorden. Sein Knrschun:.sm h
Psychologie und Pädagogik. ,
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