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daß auch aus den übrigen Provinzen des Landes ähn¬
liche Bittschriften von den israel. Lehrern an die Landes¬
stände abgehcn lin Niederhesicn soll das bereits geschehen
sein), so wird die verehr!. Redaktion des „israel. Lehrer"
durch die Mittheilung unserer Petition in ihrem geschätzten
Blatte tvohl hierzu gern Anregung geben.
Bei dieser Gelegenheit kann ich nicht unterlassen, meinen
kurhessischen College« den Beitritt zu dem obengenannten
Vereine, sowie das Halten des denselben vertretenden und
das Beste der Schule, überhaupt fördernden „israel. Lehrer"
in unserem und unserer Angehörigen Interesse aufs Dringendste
zu empfehlen. ,
B. Hause.
Die Adresse lautet:
Hohe Ständeveriammlungl
Die gehorsanist Unterzeichneten sehen sich nothgedrungen,
Folgendes gehorsanist vorzutragen:
Als die bohe Ständeveriamnilung in vorjähriger Ses¬
sion die Aufbesierung der Lehrergehalte und Unterstütziliig
der Lehrer-Wittwen und Waisen aus der Staatskasse be¬
schloß, und hierzu eine so ansehnliche Suinme bewilligte,
zog die Hoffnung einer bessern Zukunst in die sorgenbe-
lasteteten Herzen der kurhessischen Lehrer ein. Auch die
israelitischen Lehrer des Landes, denselben Pflichten unter-
than wie ihre christlichen Collegen, glaubten sich der Theil-
hastwerdung dieser Wohlthaten verffchert halten zu dürfen,
weil diese Bewilligung an keine bestimmte Confessio» ge¬
knüpft war und alle Gründe deS Rechts und der Gerech¬
tigkeit zu ihren Gunsten sprechen. Müssen doch die Israe
Uten zu allen Äaatslasten gleich den Christen beitragen,
und gleiche Psiichten bedingen gleiche Rechte. Wurde ja
auch bei der .Berth.il, mg zwischen den verschiedenen christ¬
lichen Bekenntnissen, selbst wo diese an einem und demselben
Orte durch gesonderte Schulen vertreteil sind, kein Unter
schied gemacht; warum also-«-.» Bezug aus die- Israeli len?
Das Gesetz vom Li». Oktober 1833, sowie die Beifassungc-llr-
kunde von 1831 lassen keinen Zweifel, daß den israelitischen
Schulen von vornherein der Charakter der Oisientüchkeit
intenlirt war. Auch wurde in Folge dieser Gesetze die Cr
richtung solcher Schulen gar nickt einmal dem freien Willen
der israel. Gemeinde überlassen, sondern dies, lbrn, wie nach¬
weislich, an vielen Orten hierzu von der Staatsbehörde
direkt gezwungen, während auch schon in. der ausschließlich
confessionellen Ruhtung, welche man den christlichen Schulen
deS Landes gab, für viele israelitische Gemeinden ein in¬
direkter Zwang zur Errichtung eigener Schulen lag. Cs
liegt doch außer allem Zweifel, daß in einem Lande von
gemischt consessioneller Einwohnerschaft keine ein'eitig - con
fessionelle Schule das Recht hat, sich den alleinigen Cha¬
rakter der Otffentlickkeit zu vindiciren, sondern vieler mel
mehr einer jeden staatlich organittrten Schule, jeder der
verschiedenen staatlich anerkannten Confessionen in gleicher
Weise zukommt. Cs liegt dieses so sehr in dem allgemeinen'
Rechtsgefühl und Rechtsbewußtsein, daß selbst vi le unserer
christlichen Collegen, als könnten sie', pon wahrhaft relig¬
iösem Gefühle durchdrungen, einer Wohlthat nicht recht froh
werden, wenn dieselbe nicht allen berechtigten Forderungen
Rechnung trägt, in ihren Conterenzen durch Bittschriften
um unsere Zuziehung zu dem Genüsse der bewilligten Ge¬
ht!
haltsanfbesserung gebeten
die nöthigen Schritte zur
und auch die israelitischen
dieser Angelegenheit bei
worden sind, ist doch so
des Landes, als den is
-Waisen bei der Bertheilung
eine Berücksichtigung zu Th
Wir wagen daher bei
diese Verkürzung unserer
und die gehorsame Bitte
„Hohe Ständeversam
stellung der israelitiich
Wittwen und Weisen!
hinsichtlich der Ge
theilung auszuspreche
Es verharren
hohe Stäst
zu
eh.il: s
1 !
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ben. Ungeachtet nun auch wir
Erreichung dieses Zieles gethan
'Borsteherämter des Landes wegen
hohem Ministerium vorstellig ge-
enig den israelitischen Lehrern
rjwlttii'chen Lehrern Wittwen und
der bewilligten Gelder irgend
eil geworden.
hoher Ständeversammlung gegen
Rechte Verwahrung einzulegen
stellen:
nlung wolle geruhen. die Gleich¬
en Lehrer des La rdes und ihrer.
mit ihrer chrrsi sichen Collegen
aufbesierung und Pensionsoer-
und zu bewirken:"
tiefster Ergebe, cheit
deversammlung
gehorsamste Bittsteller.
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erlschen Schnlzeitung iltr. l'i ent-
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