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Gemeindeseitung
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I. Jahrgang
Stuttgart, 15
Dezember 1?24
Nr. 9
meinden wurttemdergs
Amtliche Bekanntmachungen.
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Der Oberrat hat mit Rücksicht auf die ge¬
änderten ZeitverhLltnifse und um die Beziehungen
zwischen dem Rabbiner und den Gemeinden seines
Bezirks lebendiger zu gestalten, beschlossen, daß
die Besuche der Rabbiner in den Gemeinden des
Bezirks nach dem nachfolgendem Jahresplan ge¬
macht werden sollen. Es bleibt dabei für den
Rest dieses Rechnungsjahres den Rabbinern über¬
lasse», welche Reisen sie noch in der Zeit bis
3l. März 1925 für notwendig erachten.
Nördlinger.
Bez. Gemeinde
Zählt. TurnuSreisen
Rabbinat Buchau
Buttenhausen
4
„ Göppingen
Cannstatt
4
Eßlingen
2
Freudental
i
Ludwigsbnrg
2
„ Hall
Braunsbach
2
Crailsheim
3
Künzelsau
Michelbach
2
2
Oehringen
3
Wiesen dach
t
„ Heilbronn
Affaltrach-Lehrensteinf. 2
Bonfeld
1
Berlichingen
2
Massenbach
l
Oedheim
I
Olnhansen
1
Sontheim
t
Horb
Talheim
Baistngen
2
3
Möhringen
2
Rexingen
3
Rottweil
2
Tübingen
2
Mergentheim Archshofen
1
Creglingen
2
Edelfingen
2
Hohebach
Laudenbach
i
i
Markelsheim
2
Niederstetten
2
Weikersheim
2
„ -Oberdorf
Gmünd
3
Ulm
Laupheim
4
Die ReligionSlehrerstellen in den israelitischen 1
ReligionSgemeinden LudwigSburg und CrailS- >
h eim, letztere oorbehältlich der Genehmigung durch
die Israelitische Landesversammlung, find zu be¬
setzen. Für beide Stellen sind die Bezüge der
Gruppe VII festgesetzt. Bewerber haben sich unter
Anschluß ihrer Prüfungszeugnifse und einer Dar¬
legung ihres Lebensganges binnen 2 Wochen beim
Israelitischen Oberrat zu melden.
Der Israelitische Oberrat hat die Stelle eine-
Religionslehrers in Stuttgart dem Religiöns-
lehrer Adelsheimer in LudwiySburg und die
Stelle eines Religionslehrers m Tübingen
dem Hauptlehrer Wochenmark in Crailsheim
übertragen. _
Israelitische- Vorsteheramt Stuttgart.
Für die Stelle eines akademisch gebildeten
Religionslehrers in Stuttgart hat das Borsteher¬
amt den Herrn Rabbiner Dr. Julius Cohn Hft
Karlsruhe i. B. einstimmig in Vorschlag gebracht.
Israelischer Vorsteheramt LudwigSburg.
Durch Beschluß des Vorsteheramtes vom
30.11.24 wurde die aufgestellte Gebührenordnung
bezüglich Friedhofgebühren dahin ergänzt, daß
a) künftighin Grabsteine nur nach vorheriger
Genehmigung des Vorsteheramtes aufgestellt
werden dürfen. Dem Gesuch um Genehmi¬
gung ist eine Skizze des Steines beizufügen.
Die Gebühr, die der Jsr. Gemeindepflege
zufließt, beträgt 10% der Kosten des belr.
Steins oder des Grabmals.
b) Gräberstiftungen können von der Gemeinde
angenommen werden. Das Stiftuntzskapital
beträgt für ein einzelnes Grab mindestens
1000 Mk., für ein Doppelgrab 1500 Mk.
Es wird im allgemeinen nur die Verpflich¬
tung zur gärtnerischen Unterhaltung über¬
nommen.
Bayreuther Dissonanzen.
„Uebet den Geschmack soll man nicht streiten^.
Die amerikanische Zeitschrift The New Republic
Nr. 506 erzählt von den letzten Bayreuther Fest¬
spielen, daß Bayreuth der Tummelplatz eine-