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z e r t. da« außerordentlich ent besucht war. Die Mit¬
wirkenden waren Charlotte Manenburr
(Gesang), Ruth Hambur efVioline) und Judith
Rosenthal (Klavier). — Die fast zu reichliche
Vortragsfolge brachte hauptsächlich eingänglidie
Werke der Romantik. Es ist zu bedauern, daß Frau
Massenbprgs Überwiegend musikdramatische Bega-,
bung heute auf Lied und Arie im Konzertsaal be¬
schränkt bleiben muß. Ihrer Anlage entsprechend
wirkte der dramatische „Wegweiser“ von Schubert
von ihren Gesängen wohl am stärksten: von diesen
heben wir noch das für ein jüdisches Publikum immer
wieder neu erlebbare Arioso („Dank sei dir, Herr“),
von Händel und „Höre, Israel“ von Mendelssohn her-!
vor. Das Zusammenspiel von Frau Rosenthal und
Fräulein Hamburg ist das Ergebnis einer jahrelangen
Arbeit: es beeindruckte mit den Phantasiestücken von
Schumann und der virtuosen Sonate h-moll von
Cesar Franck mindestens ebenso stark wie die Solo¬
darbietungen der Damen: Grave für Violine von
Friedemann Bach, von Fräulein Hamburg mit schö¬
nem. vollem Ton vorgetragen, sowie Intermezzo und
Rhapsodie von Brahms, von Frau Rosenthal mit stil¬
vollem Ausdruck gespielt.
Die Zuhörerschaft war dankbar. Vielleicht veranlaßt
das den Veranstalter des Konzerts, solche jetzt noch
gelegentlichen Veranstaltungen zu einer festen Ein¬
richtung zu machen. Kurt Bergei.
Ulm. Vor einer großen Zuhörerschaft sprach am
26. Februar Rechtsanwalt Leopold Hirsch in der
Synagoge- über das Thema „Vor hundert Juh-
ren". Der Vortrag stellte; einen hochinteressanten
Ausschnitt'aus der Geschichte der Juden in Württem¬
berg dar. Der Redner erläuterte das Kmunzipations-
gesetz von 1828 mit seinen bedeutsamen Auswirkun¬
gen für die schwäbische Judenheit. Besonders inter¬
essant war die Verlesung einer zeitgenössischen Ein¬
gabe Ulmer Kreise, die sich gegen den Gesetzentwurf
richtete.
Ulm. Auf Anregung von Rabbiner Dr. Cohn hat
sich hier ein Kinder eher für Freitag-Abend
gebildet. Die Leitung hat Dr. med. Ury übernommen,
der bei der Einübung der Gesangstücke neben Reli¬
gionsoberlehrer Adler noch von Frau Rechtsanwalt
- 225 —
Dr. Hirsch unterstützt wurde. Am 9. März trat der
Chor zum erstenmal vor die Andächtigen- Die Kinder
hatten sich mit rührendem Eifer und begeisterter
Hingabe in den Dienst der Sache gestellt, so daß die
eingeübten Stücke sauber und klangschön zu Gehör
B bracht wurden und die Neueinrichtung den vollen
ank aller Besucher des Gottesdienstes fand. In
seiner Ansprache hob Rabbiner Dr. Cohn hervor,
welch großer Dank allen Beteiligten für ihre so er¬
folgreiche Arbeit gebühre, insbesondere aber dem
erst 13jährigen. musikalisch besonders begabten Peter
Ury, Sohn des Dr. med. Ury, der die schwierige Rolle
der Orgelbegleitung übernommen hatte.
Heues oom jüdischen Sport.
Stuttgart. Die erste Generalversammlung
der Sportgruppe des „Reichsbunds jüd. Front-
Gottcsdicnstzcitcn
für die Israelitische Gemeinde Stuttgart.
Hanptsynagoge Hospitals trage.
16. März Freitagabend
17. März Sabbatb - Neumond
18. März Werktagsgottesdienst
19. -23. März Werktagsgottesdienst
23. März Freitagabend
24. März Sabbatb
25. März Werktagsgottesdienst
26. -29. März Werktagsgottesdienst
30. März Werktagsgottesdienst
Passabfest
31. März I.Tag Predigt8.30Ubrmorgs.
1. Hpril II. Tag Predigt 8.30 morgs.,
2. April Werktagsgottesdienst
6.15 Ubr abends
9.00 Ubr morgs.
7.12 Ubr abends
8.00 Ubr morgs.
6.00 Ubr abends
7.15 Ubr morgs.
6.00 Ubr abends
6.30 Ubr abends
9.00 Ubr morgs.
7.23 Ubr abends
8.00 Ubr morgs.
6.15 Ubr abends
7.15 Ubr morgs.
6.15 Ubr abends
8.00 Ubr morgs.
6.30 Ubr abends
7.30 Ubr abends
7.35 Ubr abends
8.00 Ubr morgs.
8.15 Ubr abends
Soldaten“. Ortsgruppe Stuttgart, fand am 22.Fe¬
bruar statt. Die außerordentlich gut besuchte Ver¬
sammlung wurde vom Vorsitzenden der Ortsgruppe.
Dr. Siegfried Merzbacher, mit einem Referat
eröffnet, das über das ideologische und organisato¬
rische Verhältnis von Sportgruppe zum Ortsbund
Aufschluß gab. Darnach wird die Sportgruppe voll¬
kommen, getrennt verwaltet: durch zusätzliche Mittel
von scüten der Ortsgruppe hat diese aber einen be¬
achtlichen Anteil — neben der ideellen Förderung
des Sportgedankens am Ausbau und Erfolg des
Sportbundes genommen. Dr. Merzbacher betonte, daß
der Frontkämpfer in besonderer Weise legitimiert
sei, die sportliche Ertüchtigung der Jugend im Geiste
wahrer Kameradschaft zu betreiben und stellte er¬
neut fest, daß mit allen diese n Bestrebungen nur posi¬
tive Sport zwecke verfolgt werden. Ohne andere
eines besseren belehren zu wollen, werde die R.j.F.-
Sportgruppe gradlinig ihren Weg gehen. Der Redner
stellte dann fest, daß die Sportgruppe 80 % der jüdi¬
schen Jugend in Stuttgart erfaßt hat. Am I. Februar
betrug die Mitgliederzahl inkl. der Tennis-Abteilung
über 600. Nach eingehenden Ausführungen über die
technischen Voraussetzungen eines geregelten Sport¬
betriebs — hier wurde insbesondere der im Werden
befindliche große Sportplatz angeführt - richtete der
Vorsitzende einen starken Appell an die Sport jugend.
durch die rechte geistige*, willensmäßige und nicht
zuletzt sportliche Einstellung dem Sportbunc! das
volle innere Recht zu seiner Existenz zu geben. Die¬
ser Aufforderifng wurde durch stürmischen Beifall
zugestimmt.
Nun sprach der Leiter der Sportgrupiie. Hugo
Löwenthul. Er dankte Dr. Merzhaiher. Hugo
Kauffmann. Erich Cohn. Alfred Weil und Max Levi-
Strauß für ihre wertvolle Mitarbeit am Aufbau der
Sportgruppe und betonte! daß diese ein nicht zu
unterschätzendes Bindeglied zw ischen den Gemeinde¬
mitgliedern geworden sei. Ziel aller Bestrebungen sei
immer wieder der im S|H>rt gewachsene Gemein¬
schaftsgeist. Der Sportgruppenleiter berührte dann
die mit der „Hakoah“ geführten, aber ergebnislos
verlaufenen Verhandlungen, um sich dann mehr tech¬
nischen Fragen — Hallentraining. IJebungcn auf dem
Sportplatz. Aufstellung von Fußball- und Handball-
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