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f enen Chöre von Hfndd, Cherubim, Schubert und
ehein war ein auaffezeichneter. Reinheit und Feinheit
der Tongebung ließen hie und da. zu wünschen übrig,
aber dies sioa kleine MingeL die sich verlieren wer¬
den, zumal ein tüchtiger Dirigent an der Spitze
steht, der auch ein ausgezeichneter musikalischer
Erzieher ist. Die Ulmer Gemeinde gab ihrem Danke
dafür, daß aus eigenen Kräften wertvolle kulturelle
Arbeit geleistet wird, durch lebhaften Beifall Aus¬
druck. Die Begleitung der Chöre lag in den Händen des
jugendlichen und sehr talentierten Peter Urv, der
seine nicht leichte Aufgabe zur allgemeinen Zufrie¬
denheit löste.
Ulm. Annähernd 90 Personen fanden sich am 27.
März im Kulturbundsaale ein, um an dem von der Ge¬
meinde veranstalteten Seder teilzunehmen. Rabbiner
Dr. Julius Cohn leitete den ersten Teil und gab
wertvolle und leichtverständliche Erklärungen des Se-
derrituals. Den zweiten Teil hatte Hauptlehrer
Loewy mit Chorkräften vorbereitet. Durch diese
unterstützt, sang die ganze Tafelrunde die alten Lieder
mit. Die Leitung der Kulturbundgaststätte hatte dafür
gesorgt, daß auch bei dem einfachen aber schmack¬
haft zubereiteten Sedermahl jeder zufrieden gestellt
wurde. Die Gemeinde und alle, die zum Gelingen
des Abends beigetragen haben, besonders die Damen
Gundelfinger und Loewy,. die den Sedertisch
vorbereitet und geschmückt hatten, haben wertvolle
jüdische Arbeit geleistet, wofür ihnen herzlicher Dank
ausgesprochen wurde.
Neues vom jüdischen Sport .
Goltesäienstzeiten
flr 41« ]|i«tlttl|4« «tatlaäi Stuttgart.
I. frmptfotMgoge: fro fpliafttr ofte.
16. April Werktagsgottesdienst
Freitagabend
17. April Sabbath
Minchahgottesdienst
>8. April Werktagsgottesdienst
IS.—22. April Werktagsgottesdienst
23. April Werktagsgottesdienst
Freitagabend
24. April Sabbath
Minchahgottesdienst
2b. April werktagsgottesdienst
26.—29. April Werktagsgottesdienst
30. April werktagsgottesdienst
Freitagabend
1. Mai Sabbath
Minchahgottesdienst
2. Mai Werktagsgottesdienst
7.00 Uhr morgs.
6.80 Uhr abends
9.00 Uhr morgs.
3.30 Uhr nachm.
8.02 Uhr abends
8.00 Uhr morgs.
6.15 Uhr abends
7.00 Uhr morgs.
6.15 Uhr abends
7.00 Uhr morgs.
6.30 Uhr abends
9.00 Uhr morgs.
3.30 Uhr nachm.
8.13 Uhr abends
8.00 Uhr morgs.
6.15 Uhr abends
7.00 Uhr morgs.
6.15 Uhr abends
7.00 Uhr morgs.
6.30 Uhr abends
9.00 Uhr morgs.
3.30 Uhr nachm.
8.25 Uhr abends
8.00 Uhr morgs.
6.30 Uhr abends
Rund um die Hakoah.
ln den letzten Wochen führte die Fußballmannschaft
Spiele gegen Pforzheim, Karlsruhe und Heilbronn
erfolgreich durch. Die Jugendmannschaft beteiligte
sich an dem Oster-Fußballtumier des JSV. „Schild”
Stuttgart und konnte einen wertvollen Preis erringen.
Im Zeichen der restlosen Verständigung zwischen den
beiden örtlichen Vereinen stand ein Spiel zweier kom¬
binierter Fußballmannschaften, das gleichzeitig zur
Feststellung der besten Stadtmannschaft diente. Am
II. April stand nunmehr diese Mannschaft einer
G leichen Stadtelf in Karlsruhe gegenüber. Für die
ugend fand eine sehr gut besuchte Purimfeier statt.
— Wie alle Jahre, so tummelten sich auch dieses Jahr
wieder 40 Jungen und Mädel, in einer Ferienkolonie
zusammengefaßt, auf Degerlochs Höhen. 'Bei Spiel
und Sport vergingen die Tage nur allzu schnell, und
mit Freude ist festzustellen, daß sich alle Kinder
sehr gut erholt haben. Namhafte Spenden von Gön¬
nern des Vereins ermöglichten dieses schöne Werk.
Nunmehr mußte leider auch die „Hakoah” ihren
schönen Platz in Degerloch aufgeben. Die mit dem
Sportverein „Schild” geführten Verhandlungen waren
erfreulicherweise erfolgreich, und somit wird die
„Hakoah” in Zukunft ihre Spiele auch im Feuer¬
bacher Tal austragen. — Besonders regen Zuspruchs
kann sich das Kinderturnen am Freitag Nachmittag,
das unter der Leitung von Sportlehrerin Margot
Singer steht, erfreuen. Es kann nicht genug darauf
hingewiesen werden, wie wichtig es ist, daß die Kin¬
der von klein auf ihren Körper durch Spiel und Sport
widerstandsfähig machen. Auch die Körperschulung,
die an verschiedenen Tagen in der Turnhalle der
Jüdischen Schule durchgeführt wird, kann sich außer¬
ordentlich guter Beteiligung erfreuen. Jedem, ob alt
ob jung, ist hier Gelegenheit geboten, durch plan¬
mäßige Gymnastik seinen Körper zu stählen.
II. Synagoge Bad Cannftatt: KSntgftra&e
Freitagabend, Sabbatbmorgen, Sabbathausganr
wie Stuttgart
Sabbathnachmittag = Minchahgottesdienst 3.00 Uhr
Sollesäienstzeilen
Osroef. ReItglonsgefeIIfd>aft, tzospitalst». 36 (Betsaal)
16. April Freitagabend
7.10 Uhr abends
17. April Schabbos
8.00 Uhr morgs.
4.00 Uhr nachm.
8.05 Uhr abends
18. April
7.00 Uhr morgs.
7.35 Uhr nachm.
8.05 Uhr abends
19.-23. April
6.45 Uhr morgs.
7.35 Uhr nachm.
8.05 Uhr abends
23. April Freitagabend
7.15 Uhr abends
24. April Schabbos
8.00 Uhr morgs.
4.00 Uhr nachm.
8.15 Uhr abends
25. April
7.00 Uhr morgs.
7.45 Uhr nachm.
8.15 Uhr abends
26.-30. April
6.45 Uhr morgs.
7.15 Uhr nachm.
7.45 Uhr abends
30. April Freitagabend
7.30 Uhr abends
I. Mai Schabbos
8.00 Uhr morgs.
4.00 Uhr pachm.
8.25 Uhr abends
Gebet
Gedanken, Herr, die Du den Me n s ch en gäbet,
Wo war ihr Anfang, die Geetailungtkraff,
Dich zu erkennen? Du, der uns erlabet
Mit Liebe, die der Weiekeit Mutterschaft.
Wir zünden uns an Deinem groben Wort,
Unendlich stehen wir vor Deinem Herzen.
Die Wut des Sturmes treibt in Deinen Hort.
Die einen vfiilig, andere unter Schmerzen.
Der Ahnung Kraft, der Seele süßes Klingen
Beschwingen uns, wir glauben Dir allein.
Bricht auch Dein Prüfen manche unserer
Schwingen,
Wacht doch Dein Auge über uns'rem Sein!
Gib meinen Brüdern wieder Kraft und Segen,
Herr, Deine heilige Hand beschirme uns,
Auf daß wir Dich erkennen, Dich erleben:
Ein „Ja" erschall von Dir, dies ist mein Wunsch.
Heinz Abramowitz, Stuttgart
Stuttgart. Der JSV. „Schild” teilt uns mit: Am 20.
März fand auf dem Platz des JSV. Schild Stuttgart im
Feuerbacher Tal ein Jugend-Fußhall-lurnier statt.
Die Mannschaften von Schild Heilbronn. Hakoah
Stuttgart und JSV. Schild Stuttgart kämpften nach den
Bestimmungen jede gegen jeden. Im I. >|>icl standen
sich Hakoah Stuttgart und JSV. Schild Stuttgart
gegenüber. Auf beiden Seiten sah man -.ehr schöne
Leistungen. Schilds Jugend hatte etwas mehr vom
Spiel und konnte 2:0 gewinnen. \n; Nachmittag
kämpften Schild Heilbronn und Hakoah Stuttgart ge¬
geneinander. Hakoah war der glücklich Spieler und
siegte 1:0. Im Schluß-Spiel um den ! I’latz des
Turniers gab es einen erbitterten Kam. f zwischen
Schild Heilbronn und JSV. Schild Stuttgar. Mit wel¬
cher Zähigkeit um den Sieg gekämpft wurde, das be¬
weist das knappe Endergebnis von I '' für Stutt¬
gart. Heilbronns Jugend wehrte sieh außerordentlich
tapfer. — Nach Schluß des Turnier- ' - Heilte der
stellvertretende Landessportleiter, Fel. Kraut¬
kopf, die sehr schönen Preise an die Mannschaften.
In seiner Ansprache gab er der hoftiiu ;. Ausdruck,
daß die gezeigten Leistungen ein weiterer Ansporn' zur
sportlichen Ertüchtigung der jüdischen Jtu . nd sein
mögen. Als Sieger aus dem Turnier gi; also die
Jugendfußball-Mannschaft des JSV >chß-, Stuttgart
hervor. Den 2. Platz erkämpfte sich llaknahs Ju¬
gend und Heilbronn mußte sich dicstsiuul mit dem
J. Platz begnügen. — In der Nachtnir ^-Pause fand
ein Trainings-Spiel der Stadtmannsclialt V gegen H
(Hakoah —t Schild kombiniert) statt, welch sich auf
das in Karlsruhe stattfindende Städte-:-; I vorbe¬
reiteten.
Bei den Badischen Tischtennismcistc: haften in
Karlsruhe am 4. April konnte Frau \\ Ismann
im Damcn-Einzel den I. Preis erringe nd wurde
dadurch badische Meisterin. den.
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