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T. M. Ziekrer'^ ״Deutsche Musik-Zeitung".
Redakteur: vr. Martin Perels.
Dieses Journal, welches vorzüglich ausgestatlet und auf feinstem englischen Papier
gedruckt wird, bringt jedesmal ein wohlgetroffenes Bild von nur Namen habenden Künstlern
mit biographischen Skizzen und vorzüglichen Text aus der Feder der bewährtesten Wiener
Schriftsteller und mindestens zwei Compositioncn für Klavier als Musikbeilage, das sind
,.Salonpiecen" jedes Genres, ernste und heitere Lieder für Gesang, und hauptsächlich leichte
und gefällige ,.Wiener Tanzmusik". Diese Compositionen, welche nur von den beliebtesten
Componisten im Original für diese Zeitung gewidmet sind, entsprechen in jeder Beziehung
nur dem guten und modernen Geschmack, sind populär gehalten und dem musikliebenden
Publikum als eine der billigsten häuslichen Zerstreuungen bestens zu empfehlen. — Es
sind in der ..Deutschen Musik-Zeitung" seit dem 1. Jänner 1874 folgende Musikstücke er-
schienen, welche einzeln oder im ganzen durch die gefertigte Redaktion zu beziehen sind:
Nr. 1. ״Ein Traum zum Erwachen״, Ouvertüre von C. M. Ziehrer. Nr. 2. ״Liebes-
geständniß", Salonstück von Oelschlegel. ״Die reisende Tänzerin". Polka sran§aise von
Schamann. Nr. 3. ״Sehnsucht", Salonstück von Hasel. ״Mamsel Angot", Polka von
C. M. Ziehrer. Nr.4. ״Kein Thal in der Welt",Lied für eine Singstimme vonLeschen.
״Witz-Rakete", Polka von Umbauer. ״Lagerleben". Marsch von Wagner. Nr. 5.
״Wienerisch". Walzer von C. M. Ziehrer. Nr. 6. ״Riccio's Liebeslied", von Sechter.
,.Nachtgedanke". Polka franc^aise von Fahrbach 8en. Nr. 7. ״Yeszett scerencse“(Ser־
lorenes Glück), ungarische Rhapsodie von C. M. Ziehrer. ״Aus den Blumensälen", Polka
franyaise von Lumbye. Nr. 8. ״Dause des Fees“ (Yalse de Concert), von Beer.
״Rasch voran", Schnellpolka von Roth. Nr. 9. ״Wiegenlied", Salonstück von
I. A. Müller. ״Die kleine Fee", Polka-Mazurka von C. M. Ziehrer. Nr- 10. ״Adolphinen-
Walzer (Yalse de Eoueert) von Gustav Hölzel und eine Quadrille nach Richard
Wagner's Opernmotiven von P. Godefroid. Nr. 11. ״Mußestunden". Walzer von C.
M. Ziehrer. Nr. 12. ״Sarabande", von Ed. Kremser. ״Nach Herzenlust", Polka
fran^aise von A. Melaun. Nr. 13. ״Memoiren einer Sängerin". Opern-Potpourri von
C. M. Ziehrer. Pikante Feuilletons von Perels und Vacano, rc.
Marr abonnirt in allen Buch-, Kunst- und Musikalienhandlungen, sowie bei allen
Postanstalten oder mitBrief durch die Redaction: Wien, 7. Bezirk, Mariahilferstraffe Nr. 42.,
Abonnement:
Für das Inland mit Zustellung: Ganzjährig fl. 8.20. halbjährig ff. 4.10,
vierteljährig ff. 2.05.
Für das Ausland mit Zustellung
Deutschland und Schweiz: Ganzjährig ff. 8.70, halbjährig fl. 4.35. — Holland. Dänemark.
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und Amerika: Ganzjährig fl. 13.70, halbjährig fl. 6.85. —
Inserate, vierspaltig. per Zeile 20 kr. — Einzelne Blätter 20 kr.
Im Verlage von Joh. Fr. Hartknoch in Leipzig erschien soeben:
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Ernst Eckstein.
In illustrirtem Farbendruckumschlag geh. Preis 1 Thlr. 10 Sgr.
Der Verfasser gibt hier von seinen unterhaltendsten und espritvollsten Feuilletons eine
pikante Auswahl. In allen einzelnen Skizzen des Buches findet man einen aus der strö-
menden Gegenwart heraus gegriffenen Stoff mit einer humoristischen Lebendigkeit und leicht-
blütigen Laune verarbeitet, wie sie nur den seltensten Talenten eigen ist. Ein sprühendes
Feuerwerk von geistreichen Einfällen überrascht den Leser immer von Neuem, und welchem
Gegenstand der Verfasser sich auch zuwenden mag: sein anmuthreiches Geplauder, sein über-
sprudelnder Esprit durchdringt ihn mit reizvollem Leben.
Deutsches JntelligenMatt.
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Das Deutsche Jntelligenzblatt ist in Anbetracht des reichhaltigen Inhalts die billigste
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franco übersendet.
Vacanz.
In hiesiger Gemeinde ist die Stelle des
ersten Cantors baldmöglichst zu besetzen.
Tüchtig geschulte Vorbeter, von gediegener
musikalischer und liturgischer Befähigung,
welche auf diese Stelle reflectiren. mögen sich
spätestens bis zum 15. Juli c., unter Ein-
sendung ihrer Zeugnisse, bei Gr. Stadtrab-
binate dahier melden.
Mannheim, den 4. Juni 1874.
Der Gr. Synagogenrath.
(8. 6515a.) Dr. Ladenburg.
O^ene ^ekrrerftekke.
Mit dem 1. Juli d. I. ist in unserer Ge-
meinde die jüdische Lehrerstelle zu besetzen.
— Gehalt 300 Thlr. —
Meldungen werden bis zum 20. Juni ent-
gegen genommen.
Peiskretscham, im Mai 1874.
Ter Vorstand.
Die Religionslehrer- und Vorbeterstelle
zu Heddernheim bei Frankfurt a. M. mit
einem fixen Gehalt von 200 Thlr. nebst freier
Wohnung, berechnet zu 40 Thlr., ist vacant.
Der Schächterdienst kann auch damit ver-
bunden werden, letzterer jedoch ohne Garantie
von Seiten des Vorstandes.
Bewerber wollen sich bei Unterzeichnetem
melden. Neichenbach,
Cultusvorsteher.
Für die Gemeinde Cassel. Provinz Hessen-
Nassau, wird pro 1. September a. c. ein
tüchtiger, musikalisch gebildeter Vorsänger ge-
sucht, der im Stande ist, mit Orgelbegleitung
die Gebete rc. vorzutragen.
Das Gehalt ist vorläufig auf 600 Thlr.
p. A. fixirt. Bewerbungen nebst Zeugnissen
sind baldigst franco an Se. Ehrwürden Herrn
Landrabbinen vr. Adler in Cassel einzusenden.
Cassel, den 31. Mai 1874.
Die Gemeinde-Aeltesten.
Bei Unterzeichnetem können noch einige
Knaben als Pensionäre ausgenommen werden.
K. Marx, Lehrer in Alsheim
(Rheinhessen).
Herausgeber und verantwortlicher Redaeteur: I. Klingenstein in Jnge.heim. — Verlag von Johann Friedrich Hartknoch in Leipzig.
Druck von Heinrich Fischer & Co. m Leipzig.
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