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gnfetaU sind der Beschleunigung wegen direct an die KrpediLion der „Isr. Wochenschrift" in Magdeburg zu senden.
Die erledigte Rabbinatsstelle der
Synagogengemeinde zu Trier,
womit der jüdische Religionsunterricht
an den höheren öffentlichen Lehranstalten
der Stadt verbunden ist, soll baldigst
wieder besetzt werden. [1595
Gehalt ca. 3000 Mark, Emolumente
und freie Amtswohnung.
Bewerber um diese Stelle wollen sich
unter Beifügung ihrer Zeugnisse baldigst
bei dem Unterzeichneten melden.
Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde
_zu Trier._
Zum 1 . April 1879 ist in hiesiger
Gemeinde die Stelle eines BorbeterS
und Schächters zu besetzen. Das
Gehalt beträgt 6 9 0 Mark und freie
Wohnung. Hierauf Nefleclirende wollen
sich an Unterzeichneten Vorstand wen¬
den. [1606
Quedlinburg. Selmar Kulp.
Die hiesige Synagogengemeinde sucht
einen verheiratheten Vorbeter,
der da- Schächten zugleich übernimmt.
Offerten nimmt entgegen [1607
Goslar a. Harr.
_Gustav Bendix.
1603] Bei einer Familie finden Knaben,
die die hiesige Schule besuchen oder als
Lehrlinge eintreten sollen, gewissenhafte
Ausnahme und Pflege. Auskunft ertheilt
gern Rabbiner Dr. Wolfsohn tu Star-
gard in Pomm. Berlin, i. Deebr. 1878.
H. Goldberg, Kfm.
Lottumstraße 2 pari.
Bürgstraße Rr.13
ist die geräumige Bel-Etage, welche von
Herrn Elkan zum Restaurant
benutzt wird, zum 1 . April 1879
zu ähnlichen Zwecken zu vermiethen.
Näheres beim Maurermeister Frankel,
Jägerstr. 19, Berlin._[1596
DaßdasJnstitut^Discretion"Heiralhs-
Partien nur in israelitischen Kreisen ver¬
mittelt, bitte als sehr zweckentsprechend
gefl. beachten zu wollen. Vorl. Off. sud
H P. No. 7 bef b. Centr.-Annonc.-Exped.
v. G. L. Daube & Co , Caffel. [1578
1599] Ein Commis, der 5 Jahre in
einem Manufacturwaaren- und
Damen -Eonfections-Geschäfte
gearbeitet hat, sucht entsprechende Stellung
in einem Sonnabend geschloffenen Ge¬
schäfte. Auskunft ertheilen Hr. 6. Levy
in Stettin und Rabbiner Dr. Lewin
in Eoblenz._
1579] Pension.
In e. geb. jüd. Fam. in Berlin, in d. Nähe
höh. Schulen, find, ein Knabe od. Mädchen
bei vobzügl. Kost u. Pflege liebev. Aufn.
unt. mäß. Beding. Beaufs. d. Schularb.
Dr. phil. u. gepr. Lehrerin im Hause.
Gefl Ausk. er!h. die Herren Rabb. Dr
Rahnier in Magdeburg, Redakteur Dr
Auerbaeh, Berlin. Leipzigerstr. 20/21
u Dr. nied. Scheye, Berlin, Linienstr. 1 .
Mehl zu m» (Mazzen).
iiKbiünrixrK p"p“i ann btr itrsna
Durch Ueb,reinkommen mit der Dampfmühle GrabSki, Willowski L Co, in
Jnowrazlaw (Provinz Polen) wird dieselbe zu NLQ unter direeter, per¬
sönlicher Aufsicht Sr. Ehrwürden des Herrn Rabbiners Dr. I. K o h n in Jno¬
wrazlaw Mebl zu ni 2 i& und zwar vom 1 . Januar 1879, auf Verlangen auch
rüher, fabriziren.
Das Mehl wird nach dem Systeme der bekannten Pester Mühlen (Hochmüllerei)
hergestellt, die Qualität daher eine vorzügliche. Die Preise werden den Tages¬
notizen entsprechend normirt. Um die Wünsche befriedigen zu können, wird um
frühzeitige Angabe des Bedarfs refpeetive frühzeitige Bestellung gebeten. Muster,
Preiscouranle und jede andere Auskunft ertheilt gern die Mühle und der Unterzeichnete
D eutsch Krone.
Ueber religiösen Charakter des Unterzeichneten wird Sr. Ehrwürden Herr
Rabbiner Dr. Hildesheimer in Berlin auf Verlangen bereitwilligst Auskunft
ertheilen. [ 155 g
I
1602]
Die außergewöhnliche Anziehungskraft
1
„Aertiner Tageblatt"
welche demselben bis jetzt mehr als
76,000 Abonnenten
zugeführt hat, ist vornehmlich durch die
besonderen Vorzüge begründet, welche
diesem Blatt zu eigen und in Nachfolgendem
näher präcisirt sind:
Täglich zweimaliges Erscheine«
als Morgen» und Abendblatt, wovon
Letzteres bereits mit den Abendzügen beför¬
dert wird und womit den Abonnenten au¬
ßerhalb B erlins sehr gedient ist. Zahl¬
reiche Special-Telegramme von
eigenen Correspondenten an den
Haupt-Weltplätzen, durch welche bas „Ber¬
liner Tageblatt" mit den neuesten Nachrich¬
ten allen anderen Zeitungen stets voran zu
eilen im S^nde ist. Freisinnige und
von allen specieüen Fraktionsrück-
sichten unabhängige politische
Haltung, die dem „Berlmer Tageblatt"
es gestattet, zu jeder einzelnen Frage sein
objektives Urtheil freimüthig abzugeben.
Reichhaltig und sorgfältig gewählte Nach¬
richten aus der Residenz und den
Provinzen, die auch das Bedürfnißnach
einer unterhaltenden und über die Tageser¬
eignisse orientirenden Lektüre täglich befrie¬
digen. Ausführliche Kammerberichte
des Abgeordneten- und Herrenhauses
sowie des Reichstages, welche, vermöge eines
eigenen parlamentarischen Bureaus, bereits
in der Avend-Ausgabe zum größeren Theil
Aufnahme finden. Eine kurz gefaßte resu-
mirende Uebersicht folgt den Verhandlungen
bis kurz vor Beginn des Drucks der Zeitung.
Vollständige Handelszeitung, sowohl
die Börse als alle Gebiete des Produk¬
tenhandels umfassend, nebst einem sehr
ausführlichen Coursbericht der Berliner
Börse, ebenfalls bereits in der Abend-Äus-
gabe. Theater, Kpnst und Wissen¬
schaft finden im tätlichen Feuilleton des
„Berliner Tageblatt" sorgfältige Be¬
achtung, meistens in geistvoll geschriebenen
Feuilletons hervorragender Kritiker; auch
glänzen darin die R 0 m a n e und Novellen
unserer ersten Autoren, so z. B. erscheint nach
Beendigung des gegenwärtig noch laufenden
Romans: »Forstmeister* von Bert-
hold Anerbach von Mitte Januar k. I.
ab ein neuer Roman in 3 Büchern: „Das
Recht des Lebenden* von Levin
Schnäing.
Alle neu hinzutretcnden Abonnenten erhallen gegen Einsendung von 1 Mark in
Briefmarken den bis 1. Januar k. I. abgedruckten und fast zu Ende geführten Roman
von Berthold Auerbach in Buchform nachgeliefert und ist ihnen hierdurch die Gelegen¬
heit geboten, dieses hervorragende Werk des gefeierten Autors ebenfalls kennen zu lernen.
Die Gratis-Beigaben, das illustrirte Witzblatt „TJJLiXC“ und die belle-
tristische Wochenschrfit „Berliner Sonutagsblatt* erfreuen sich bei dem großen
Leserkreise des „Berliner Tageblatt" einer allgemeinen Anerkennung und Beliebtheit.
Der enerm billige Abonnements-Preis von 3'/. Mark pro Quartal bei der
Fülle des gebotenen Stoffes beschließt die Reihe der besonderen Vorzüge des
„Berliner Tagelatt". durch welche dasselbe die gelesenste nnd verbreitetste
Zeitung Deutschlands geworden ist. Alle Po st an statten des Reichs nehmen
Abonnements jederzeit entgegen und wird um recht frühzeitige Bestellung ge¬
beten damit die Zustellung des Blattes vom 1. Januar k. I. ab pünktlich eufolgen kann.
1384] Dauernden, lohnenden u. ehrenvollen
Nebenerwerb weist jüd. Beam'en nach S»
Neubauer, Prediger in Charlottenburg.
Für die Abgebrannten in Lengs¬
feld: Durch Hrn. Rabbiner vr. Frank in
Cöln von den HH. S. M. Frank 15 M.,
Jacob Seligmann 15 M., S. Simon 10
M. , L. Rothschild 10 M., L. 10 M., Js. Koppel
10 M., S. Salomon 10 M., Ph. Fleck 10 M.,
N. N. 10 M., I. u. M. de Jonge 5 M., N. N.
5 M. — sämmtlich in Cöln.
Für den erblindeten Lehrer: Bon N.
N. in Pasewalk 1 M.
Briefkasten der Redaeti»«.
Hrn. 0. Wir können auch solche Cor¬
respondenzen nicht verwerthen. Wie Sie Ihre
Corresp. denn einrichten sollen? Nach Form
und Inhalt so, daß sie auch von nicht«
jüd. Lesern gelesen werden können.
— Hrn. v. in B. In nächster Nr. Der Art.
„Fürst Bismarcks Berhältniß zum Glauben"
mußte ebenfalls für eine der nächsten Nummern
zurückgelegt werden.
Lerlag der Expedition der „Israelitischen Wochenschrift* in Magdeburg. Druck von H. Horbach in Barby.