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Israelitische Wochenschrift.
Nr. 48
nichts gescholten und immer gestraft wird, der lernt Schliche
und Pfiffe. Laß' mal sehen, mein Landhaus im Schnee!
Sehr gut! Weißt du, Alfred, du zeichnest wunderhübsch, du
solltest Maler werden."
„Ach nein, ich werde Offizier.. Das ist mehr".
„ Wieso?"
„Es ist so. Ein guter Offizier ist mehr als ein Maler."
Postel überlegte. „Könntest du nicht beides werden, ein
guter Maler und ein guter Offizier?"
„Ich möcht' schon. Ich werde meinen Lehrer darum
fragen."
„Wo steckt er heut, dein Herr Präzeptor?"
„Auch in Grünberg. Wahrscheinlich in einer Weinstube,
wo er mit dem Kaplan und deinem Onkel Karten spielt."
„So, so!" Postel warf eine neue Ladung Kerne nach
den Schwänen. „Schau her, nun darfst du mir böse werden!
Beinah' alle deine Kirschen habe ich aufgenascht".
„Tut nichts. Wir holen uns frische vom Baum".
„Willst du hören, Blondel, was dein Präzeptor über dich
zu meinem Onkel Lothar gesagt hat?"
„Was?" Alfred sah ein wenig unruhig auf.
(Fortsetzung folgt.)
Uries- und Fragekaslen.
Herrn I. I. C. in W. Bravo! Warum nicht öfter?
Wird alles besorgt. Schönsten Gruß. — Herrn O. V. in
O.-Pr. Hoffentlich ist Alles zu Ihrer Zufriedenheit fertig-
gestellt worden. Kollegialen Gruß.
Für die ^enstons- und Wetikteu-Kasse der preußischen
Waößiner gingen ferner ein:
Aus Frankfurt a M.: Anton L. A. Hahn 500 M.,
Gebrüder Sulzbach 500 M., Jsaae Dreysus 600 M-, Ph. Schiff
500 M, Moritz Oppenheim 500 M., Leo Ellinger 500 M.
Summa 3000 Mark.
ln Preislagen von Mk. 1.20,1.40,1.50,1.60, « 70,1.80,1.90,2.00 per'/, Ko.
Allen Freunden eine» guten Getränkes als vorzügliche Marke empfohlen.
Gebrannte Hbffccs
Bekanntmachung.
Hertz Marcus u. Helene Oppenheimer’sche Stiftung.
Die Stiftung gewährt Unterstützungen s
a) an unbemittelte israelitische Knaben oder junge Leute,
die Vater, Mutter oder beide Eltern durch den Tod ver¬
loren haben und sich zu Rabbinern, Lehrern oder Aerzten
ausbilden wollen oder ausbilden;
* ' b) an arme Verwandte des Stifters israelitischer Religion;
c) an israelitische Waisenmädchen und
d) an israelitische Witwen mit einem oder mehreren
kleinen Kindern.
Bei gleicher Würdigkeit und gleicher Bedürftigkeit haben
Angehörige der israelitischen Gemeinde zu Frankfurt a. M.
den Vorzug. Gesuche um Unterstützung sind bis zum I. Fe¬
bruar 1904 schriftlich unter Beifügung der erforderlichen Nach¬
weise an den Vorsitzenden der Verwaltung zu richten und
ihrem Schriftführer, Herrn Daniel Aug. Worms, Aller-
heiligenstr. 75, zuzusenden.
Frankfurt a. M., den 23. November 1903.
Der Vorsitzende der Verwaltung
Rabbiner Dr. Horovitz.
H. Meyen & Co., Silberwaren-Fabrik,
BERLIN S„ Sebastianstr. 20.
Fernsprecher:
Amt IV, 885.
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