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Journal

Title
Jüdischer Almanach / herausgegeben aus Anlass des 25-semestrigen Jubiläums von der Vereinigung Jüdischer Hochschüler aus Galizien Bar Kochba in Wien
Corporate nameVereinigung Jüdischer Hochschüler in Österreich
PublishedWien : Verein. Jüdischer Hochschüler a. Galizien Bar-Kochba, 1902/1903 [?] ; 5670 [1910], 1902-1910
Annotation
Ausgabe 1902/1903 als "teilweise veränderte Neuausgabe" bezeichnet
Bar-Kochba
Reproduktion
LanguageGerman
Electronic Edition
Frankfurt am Main : Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, 2017
URNurn:nbn:de:hebis:30:1-118612 
Volumes
Links
Reference
Abstract

Jüdischer Almanach

Herausgeber und Erscheinungsmodalitäten

Hg./Redaktion: Berthold Feiwel, E. M. Lilien, Martin Buber.

Der Jüdische Almanach kostete 6 Mk.

Programmatik

Die Intention zur Herausgabe des Jüdischen Nationalkalenders war es, „ein Buch des jüdischen Hauses, der jüdischen Familie, das bei allen, die es lesen und betrachten, Verständnis und Liebe für das verjüngte Judentum wecken soll“. Es sollte das Ergebnis sein „einer grossen und verheissungsreichen Entwicklung, für die man ein glückliches Wort gefunden hat: Jüdische Renaissance. […] Im Zeichen des Zionismus vor allem vollzieht sich die jüdische Renaissance. Versprengte und durch Jahrhunderte von einander losgelöste Schichten des jüdischen Volkes finden sich zusammen in dem glühenden Wunsche nach einer Heimat, nach der Heimat im alten Vaterlande.“ [Geleitwort zur Ersten Ausgabe 1902/03 und zur Neuausgabe, 1904, Bertold Freiwel] Gleichzeitig sollte der Almanach ein Versuch sein, „östliches und westliches Judentum in einem Abbild ihres Schaffens vorzuführen“.

Der Almanach enthält kein Kalendarium, sondern ausschließlich literarische und künstlerische Beiträge. Der außerordentliche Erfolg des Jahrgangs 1902/03 veranlasste den Jüdischen Verlag, Berlin, (Druck: Pass & Garleb, Berlin) zu einer Neuausgabe mit geringfügigen Änderungen in 1904. Geplant waren jährliche Ausgaben, zu den es aber aus „technischen“ Gründen nicht kam.

Zu den Mitarbeitern des Literarischen Teiles der Neuauflage gehörten Achad Haam (Ascher Hirsch Ginsberg), Mathias Acher (Nathan Birnbaum), Schalom Asch, Israel Auerbach, Max Barber, Micha Josef Berdyczewski, Chaim Nachman Bialik, Hermann Blumenthal, Zygmunt Bromberg-Bytkowski, Martin Buber, Adolph Donath, Mordechai Ehrenpreis, Israel Isidor Eljaschoff, Berthold Feiwel, Max Fleischer, Prof. J. Friedländer (New York), Martin Friedländer, Efraim Frisch, Shimon Shmuel Frug, Bernhard Fuchs, Moriz Hermann, Theodor Herzl, Georg Hirschfeld, Ignaz Kohn, Leon Kellner, Helene Klepetar, Egon Lederer, Anton Lindner, Jakob Löwenberg, Anselm Lutwak, Hermann Menkes, Hersh Daṿid Nomberg, J. Leib Perez, David Pinski, Abraham Reisen, Morris Rosenfeld, David Rothblum, Hugo Salus, Scholem-Aleichem, Arthur Silbergleit, Mordechai Spector , Davis Trietsch, Saul Tschernikowski, Marta Wiener, Karl Wolfskehl, Heinrich York-Steiner, Israel Zangwil, Moriz Zobel, Stefan Zweig, und Adolf Stand.

Mitarbeiter des künstlerischen Teiles waren Mark Antokolski, A.[Naum?] Aronson, Jehudo Epstein, Henryk Glicenstein, Richard Goldberg-Leobschütz, Moriz Gottlieb, Samuel Hirszenberg, Jozef Israels, Levitan, Max Liebermann, Alfred Nossig, L[eonid] Pasternak, Leopold Pilichowski, Solomon J. Solomon, Maurycy Trebacz, Lesser Ury, Jacob Weinles und Hermann Struck.

Erschließung und Bestand

Der Bestand ist nicht vollständig.