Zur Seitenansicht

Periodikum

Titel
Spenden-Verzeichnisse für alle Zweige jüdischer Wohlthätigkeit : Beilage zur "Jüdischen Presse" / begründet von Rabbiner Dr. Adolf Salvendi
HerausgeberSalvendi, Adolf
ErschienenDürkheim : Kahmer ; Dürkheim : Kahmer, 13. Jahrgang, Nr. 17 (3. Januar 1889) [?]-18. Jahrgang, Nr. 10 (28. Dezember 1893) = Nr. 281-Nr. 500 ; 30. Jahrgang, Nr. 8 (10. Januar 1906)-31. Jahrg., No. 6 (28. November 1906) = Nr. 918-No. 942 ; 38. Jahrg., Nr. 7/8 (5. Feb. 1914)-38. Jahrg., Nr. 13/14 (9. Juli 1914) = Nr. 1099/2000-Nr. 1105/1106) [?], 1883-1914, 1889
Erscheinungsfrequenzunregelmäßig
Anmerkung
Mehr nicht digitalisiert. Lückenhaft digitalisiert
Reproduktion
SpracheDeutsch
Online-Ausgabe
Frankfurt am Main : Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, 2021
URNurn:nbn:de:hebis:30:1-161422 
Jahrgänge
Links
Nachweis
Zusammenfassung

Spenden-Verzeichnisse für alle Zweige jüdischer Wohltätigkeit

Beilage zur Die Jüdische Presse

Herausgeber und Erscheinungsmodalitäten

Der deutsche Rabbiner und Gründer des 'Orthodoxen Rabbiner-Seminars in Berlin', Esriel Hildesheimer, begründete die Zeitschrift Die Jüdische Presse, die von 1870-1923 wöchentlich in Berlin [und Fulda] mit folgenden [Zusatz-]Titeln erschien:

[1-8:] Organ für die jüdischen Interessen [Gesamtinteressen] des Judenthums;

[46-49, 45:] Konservative Wochenschrift;

[47-54, 50:] Centralorgan des Misrachi.

Weitere Herausgeber waren Dr. S[amuel] Enoch, J. Hollander; Gustav Karpeles; S[eligmann] Meyer; Esriel Hildesheimer und Meier Hildesheimer.

Beilagen:

[1] Literaturblatt,1876-1880.

[Fortges. u. d. T.:] Israelitische Monatsschrift. Wissenschaftliche Beilage zur Jüdischen Presse [Freigabe noch in Bearbeitung], 1881-1914; Hrsg.: Dr. David Hoffmann, Dr. Eduard Chajim Biberfeld; beworben mit dem Zusatz: "Populär - wissenschaftliche Aufsätze, Recensionen etc.", in: Die Welt, 27.6.1913.

[2] Israelitischer Lehrer und Cantor. Organ für die Gesamtinteressen der israelitischen Cultusbeamten, [Freigabe noch in der Bearbeitung], 1881-1914, Hrsg.: beworben mit dem Zusatz: "Pädagogisch", in: Die Welt, 27.6.1913.

[3] Sabbat-Stunden, 1884-1914, beworben mit dem Zusatz: "Illustr. Feuilleton-Beilage, enthaltend zwei spannende Erzählungen, reichen Unterhaltungsstoff etc.", in: Die Welt, 27.6.1913; [Freigabe noch in der Bearbeitung].

[4] Spendenverzeichnisse für alle Zweige jüdischer Wohltätigkeit, 1-38. 1876/77-1914. Hrsg. Adolf Salvendi.

Programmatik

In der Zeitschrift Die Jüdische Presse veröffentlichten zahlreiche Schriftsteller und Gelehrte in deutscher Sprache. Die Zeitschrift deckte dabei eine große Bandbreite an Themen populär-, literatur- und sprachwissenschaftlicher Natur ab und enthielt Porträts jüdischer Persönlichkeiten der Vergangenheit und Gegenwart, historische Schilderungen und Dokumentationen über jüdisches Leben im In- und Ausland. Ein deutlicher Schwerpunkt lag in der religiösen Ausrichtung der Neo-Orthodoxie, gemäß dem Gründer der Zeitschrift Rabbiner Esriel Hildesheimer. Dabei warb Die Jüdische Presse für die Vorbereitung auf und Auswanderung nach Palästina. Ab 1921, 1. Heft, enthielt die Zeitschrift - nun mit dem Zusatztitel Zentralorgan des Misrachi - auch einen jiddischen Teil. Die Rubrik 'Correspondenzen' enthielt regionale Nachrichten und schloss mit einem aufwendigen Annoncenteil ab.

Erschließung und Bestand

Der Bestand ist nicht vollständig.