Monatsblätter für Vergangenheit und Gegenwart des Judentums
Herausgeber und Erscheinungsmodalitäten
Hrsg.: Bernhard Königsberger
Berlin: Nr. 1-4: 1890-1891
Selbstverlag: Berlin N. Schönhauserstr.20
Programmatik
„Als mich der fast ungewollt in mir erwachte wissenschaftliche Drang im Jahre 1890 nach vierjährigem Studiengange — ich war damals 23 Jahre alt — dazu trieb, nach dem mit dem Ende des Jahres 1887 erfolgten Eingehen der von Zacharias Frankel begründeten Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judenthums eine neue wissenschaftliche Monatsschrift unter dem Namen Monatsblätter für Vergangenheit und Gegenwart des Judenthums ins Leben zu rufen, war außer anderen bedeutenden Gelehrten Herr Professor Lazarus einer meiner ersten Abonnenten, ohne daß ich demselben persönlich bekannt gewesen wäre. Er hatte die Freundlichkeit, die Zeitschrift als „höchst werthvoll" zu bezeichnen. Doch trotz der Subvention eines bekannten Berliner Mäcens und des Entgegenkommens meines Druckers, des Herrn Jtzkowski, in dessen ausgezeichneter Offizin meine Zeitschrift hergestellt wurde, mußte ich nach viermonatlichem Erscheinen die „Monatsblätter" einstellen.“ In: Dr. Bernhard Königsberger: „Zum Zunz-Jubiläum“ [Ausschnitt], Allgemeine Zeitung des Judenthums, 9.03.1894, S.114. .
Besprechung der Monatsblätter in Central-Anzeiger für Jüdische Litteratur, Juli-August 1890, Titelseite: „Periodische Litteratur.
KOENIGSBERGER BERNHARD, Monatsblätter für Vergangenheit und
Gegenwart des Judentums, Berlin, 1890, Selbstv. (N. Schönhauserstr. 20).
[In dieser Zeitschrift soll ״auch dem Laien rechtes Verständnis für die
literarischen Forschungen plausibel gemacht werden“. Solche werden wohl
auch in den folgenden Heften den Hauptinhalt derselben bilden. Der erste
Artikel (vom Herausgeber) behandelt die Deutungsregeln der heil. Schrift.”]
Erschließung und Bestand
Der Bestand ist vollständig. |