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Journal

Title
Jüdische Rundschau : allgemeine juedische Zeitung / Literaturblatt der Jüdischen Rundschau
Published1905-1908
Annotation
Aus der Sammlung des Leo Baeck Institute, digitalisiert in Kooperation mit dem Center for Jewish History, NY
Reproduktion
LanguageGerman
Electronic Edition
Frankfurt am Main : Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, 2016
URNurn:nbn:de:hebis:30:1-140405 
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Reference
Volumes
Abstract

Literaturblatt der Jüdischen Rundschau

Jüdische Rundschau/Allgemeine Jüdische Zeitung

Organ der Zionistischen Vereinigung für Deutschland

Herausgeber und Erscheinungsmodalitäten

Herausgeber: Heinrich Loewe

Die Zeitschrift erschien in einer Auflagenhöhe von um die 37000 Exemplaren.

Die Beilage Literaturblatt der Jüdischen Rundschau, 1-4, erschien von 1905-1908 in Berlin.

Weitere ungezählte Beilagen der Jüdischen Rundschau:

Von jüdischer Musik, Palästina-Beilage, Jungzionistische Blätter, Jüdisches Frauenblatt, Zionistisches Frauenblatt, Unterhaltungs-Beilage, Frauen-Beilage, Musik-Blatt, Palästina-Blatt, Wirtschafts-Blatt, Palästina-Wirtschaftsblatt, Sport-Blatt und Berliner Rundschau.

Programmatik der Jüdischen Rundschau

Die JR (1902-1938) - hervorgegangen aus dem Berliner Vereinsboten (1895-1901) und der Israelitischen Rundschau (1901-1902) - zählt neben der C.V.-Zeitung zu den auflagenstärksten jüdischen Wochenzeitungen im deutschsprachigen Raum. Gegründet als offizielles 'Organ der Zionistischen Vereinigung für Deutschland', zielte die Zeitschrift darauf ab, vor allem unter der Jugend "den politischen Gedanken, wie er im Baseler Programm der zionistischen Partei zum Ausdruck kommt, klar und deutlich auszusprechen" und "für das jüdische Volk eine Heimstätte in Palästina zu schaffen" (H. Loewe). Der Zionismus gilt als das "nationale Band", das diese Programmatik gewährleistet.

Als einflußreiche Wochenzeitung informierte die JR über alle Bereiche jüdischen Lebens im In-und Ausland. In diesem Zusammenhang trug die moderne, dezidiert kämpferische Berichterstattung wesentlich zur Politisierung der jüdischen Presse im deutschsprachigen Raum bei.

Aufgrund ihres Engagements gegen den zunehmenden Antisemitismus konnte die Zeitschrift ihre Auflage am Ende der Weimarer Republik auf 40.000 Exemplare steigern. Nach der 'Machtübernahme' durch die Nationalsozialisten reduzierte die JR ihre zionistischen Aktivitäten, um verstärkt über die erschwerten Existenzbedingungen der Juden in Deutschland zu berichten sowie auswanderungswillige Leser detailliert über Emigrationsmöglichkeiten zu informieren.

Die JR mußte ihr Erscheinen nach der sog. Reichskristallnacht am 8. November 1938 einstellen;ihre Nachfolgerin, die Jüdische Weltrundschau, erschien von 1939 bis 1949 zunächst in der Schweiz, später in Jerusalem.

Erschließung und Bestand

Der Bestand ist vollständig.