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Zeitschrift

Titel
Informationsblätter / Reichsvertretung der Juden in Deutschland
KörperschaftReichsvertretung der Juden in Deutschland ; Zentralausschuß der Deutschen Juden für Hilfe und Aufbau ; Zentralwohlfahrtsstelle der Deutschen Juden <Berlin>
ErschienenBerlin : Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland, 1.1933 - 6.1938,7/8 nachgewiesen; mehr nicht digitalisiert
Erscheinungsfrequenzunregelmäßig
Anmerkung
Aus der Sammlung des Leo Baeck Institute, digitalisiert in Kooperation mit dem Center for Jewish History, NY
Informationsblätter
Periodizität: unregelmäßig; nicht mehr im Internet verfügbar
SpracheDeutsch
Online-Ausgabe
Frankfurt, M. : ˜Dieœ Dt. Bibliothek, 2004
URNurn:nbn:de:hebis:30:1-183141 
Jahrgänge
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Nachweis
Zusammenfassung

Informationsblätter / Reichsvertretung der Juden in Deutschland

Herausgeber und Erscheinungsmodalitäten

Hrsg.: Zentralausschuss der Deutschen Juden für Hilfe und Aufbau Redaktion: Zentralwohlfahrtsstelle der Deutschen Juden/Hauptstelle für Jüdische Wanderfürsorge und Arbeitsnachweise; Berlin-Charlottenburg 2, Kantstr. 158

Druck: Aldus Druck, Berlin-Schöneberg

Erscheinungsweise: unregelmäßig, zunächst 2-monatlich, später 6-mal jährlich., Bezugspreis halbjährlich RM 2.

Verantwortliche Redakteure:

Jg. 1. 1933, Nr. 01 (10.05.1933) - Jg. 2. 1934, Nr. 05 (16.07.1934): Dr. Max Kreutzberger; Jg. 2. 1934, Nr. 06 (27.08.1934) - Jg. 5. 1937, Nr. 04/05 (April/Mai 1937): Dr. Friedrich Brodnitz; Jg. 5. 1937, Nr. 06/07 (Juni/Juli 1937) - Jg. 6. 1938, Nr. 07/08 (Juli/August 1938): Dr. Ernst G. Löwenthal

Programmatik

Der Zentralausschuss der Deutschen Juden für Hilfe und Aufbau war eine 1933 von der Reichsvertretung der deutschen Juden gegründete Wohlfahrtsorganisation. Die Reichsvertretung der Deutschen Juden wurde als Dachorganisation zur Vertretung jüdischer Interessen auf nationaler Ebene gegründet und von so prominenten jüdischen Gemeindevorstehern wie Leo Baeck geleitet, der 1933 Präsident der Reichsvertretung war. Die Informationsblätter des Zentralausschusses versorgten die jüdische Gemeinde mit Informationen über Auswanderung, gemeinnützige Arbeit, Bildungschancen usw. sowie mit Nachrichten über andere jüdische Organisationen und Gemeinden. Der Zweck der Informationsblätter, die anstelle der Zeitschrift der Zentralwohlfahrtsstelle erscheinen sollten, war es, „über die tatsächlichen Verhältnisse, wie über die gesetzlichen Grundlagen und allgemeinen und besonderen organisatorischen Maßnahmen auf sämtlichen Gebieten der Wohlfahrtsarbeit und Wirtschaftshilfe […] zu unterrichten. Die Behebung der augenblicklichen schweren Notlage der jüdischen Bevölkerung in Deutschland ist Gegenstand und Ziel auch dieser Informationsblätter“, so die Einleitung zu Heft 1 vom 10. Mai 1933.

Erschließung und Bestand

Der Bestand ist vollständig.