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Zeitschrift

Titel
Mitteilungen des Verbandes Bayerischer Israelitischer Gemeinden
KörperschaftVerband Bayerischer Israelitischer Gemeinden
ErschienenMünchen : [Verband Bayerischer Israelitischer Gemeinden], Nr. 7 (15. Juli 1922) [?]-Nr. 8 (1. August 1923) [?], 1922-1923
Anmerkung
Mehr nicht digitalisiert
Aus der Sammlung des Leo Baeck Institute, digitalisiert in Kooperation mit dem Center for Jewish History, NY
Reproduktion
SpracheDeutsch
Online-Ausgabe
Frankfurt am Main : Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, 2018
URNurn:nbn:de:hebis:30:1-183150 
Hefte
Links
Nachweis
Zusammenfassung

Mitteilungen des Verbandes Bayerischer Israelitischer Gemeinden

Herausgeber und Erscheinungsmodalitäten

Hrsg.: Verband Bayerischer Israelitischer Gemeinden

Die Mitteilungen erschienen vermutlich monatlich.

Programmatik

Die Mitteilungen des Verbandes Bayerischer Israelitischer Gemeinden enthielten Bekanntmachungen, Leitlinien für die Vergabe von Zuschüssen und beamtenrechtliche Vorgaben, Vereinbarungen zwischen dem Verband und der Bayerischen Rabbiner-Konferenz, sowie Sitzungsberichte, aber auch Beschreibungen jüdischer Organisationen, wie zum Beispiel dem Gesamtarchiv der Deutschen Juden in Berlin, sowie Artikel, Nachrichten und Anzeigen.

Der Verband wurde am 20. April 1920 auf der rechtlichen Grundlage des Artikel 137 über die Freiheit der Vereinigung zu Religionsgesellschaften der Weimarer Verfassung gegründet. Er war der erste Landesverband jüdischer Gemeinden in Deutschland. Fast alle jüdischen Gemeinden in Bayern gehörten dem Verband an. Nur die beiden kleinen jüdischen Gemeinden in Hainsfarth und Kulmbach waren ihm ferngeblieben. 1933 gehörten dem Verband im rechtsrheinischen Bayern 198 Gemeinden mit etwa 35.000 Mitgliedern an. In den pfälzischen Gebieten waren es ungefähr 7000 Juden. Der Verband Bayerischer Israelitischer Gemeinden vertrat die jüdische Gemeinschaft nach außen. Nach innen widmete er sich der Pflege der religiösen, kulturellen und sozialen Anliegen. Er unterstützte kleine und arme Gemeinden. Für jüdische Kultusbeamte regelte er die Gehalts- und Versorgungsansprüche. Waisenhäuser, Altenheime, Elementarschulen, ein Lehrerseminar wurden unterstützt und gefördert. 1933 wurde die Reichsvertretung der Deutschen Juden gegründet. Der Verband Bayerischer Israelitischer Gemeinden wurde dieser untergeordnet, behielt aber seine Tätigkeit in Bayern bei. Seine Aufgaben wuchsen durch die Notlage der jüdischen Gemeinden in den folgenden Jahren. 1938 wurde dem Verband der öffentlich rechtliche Status entzogen. Nach dem Pogrom am 9. November 1938 hörte der Verband Bayerischer Israelitischer Gemeinden auf zu bestehen. [In: (Auszüge): https://de.wikipedia.org/wiki/Verband_Bayerischer_Israelitischer_Gemeinden

Erschließung und Bestand

Der Bestand ist nicht vollständig.