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Jahrgang
13 (1856)
HerausgeberAuerbach, Baruch
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IIIF IIIF-Manifest
Zusammenfassung

... Jahresbericht über die jüdische Waisen-Erziehungs-Anstalt für Mädchen zu Berlin / von Baruch Auerbach

Herausgeber und Erscheinungsmodalitäten

Hrsg.: Baruch Auerbach

Druck: Friedländer`sche Buchdruckerei, Berlin, Neue Friedrich-Straße Nr. 25.

Erscheinungsweise:

... Jahresbericht über die jüdische Waisen-Erziehungs-Anstalt für Mädchen zu Berlin / von Baruch Auerbach: 11. (1854)-13. (1856)

Fortsetzung: ... Jahresbericht über die Waisen-Erziehungs-Anstalt für Jüdische Mädchen zu Berlin / von Baruch Auerbach: 15. (1858)-16. (1859) [?]

Programmatik

1833 gründete Baruch Auerbach in Berlin in der Rosenstraße ein Waisenhaus für Knaben (... Jahresbericht über das jüdische Waisen-Erziehungs-Institut für Knaben zu Berlin / von Baruch Auerbach), welches später in die Oranienburger Straße umzog. Am Standort Rosenstraße richtete er danach im Jahr 1844 das erste Waisenhaus für Mädchen ein. Diese Waisenhäuser waren seinerzeit beispielgebend für die deutschsprachigen Länder. Beide Einrichtungen leitete er bis zu seinem Tod. Im Jahr 1887 wurden die Waisenhäuser für Knaben und für Mädchen zu den Baruch Auerbach´schen Waisen-Erziehungs-Anstalten für jüdische Knaben und Mädchen zusammengefasst. Dafür entstand in der Schönhauser Allee, gegenüber dem Jüdischen Friedhof, ein Neubau, der 1897 eingeweiht werden konnte. Für die Zöglinge gab es das Knaben- und das Mädchenhaus, die durch die Turnhalle und andere Gemeinschaftsräume miteinander verbunden waren. In dem Neubau konnten mehr als 80 Waisen aufgenommen werden. [In Auszügen aus: Baruch Auerbach]. In den Statuten des von Baruch Auerbach gegründeten jüdischen Waisen-Erziehungs-Instituts zu Berlin, Berlin: Friedländer, 1839, werden der Stiftungszweck und die Aufnahmebedingungen skizziert [Auszug]:

Waisenkinder männlichen Geschlechts, zunächst aus der hiesigen jüdischen Gemeinde, unentgeltlich zu pflegen, zu erziehen, allen leiblichen und geistigen Bedürfnissen abzuhelfen, die verlornen Eltern ihnen zu ersetzen, oder den Verlust derselben so wenig als möglich fühlbar zu machen.

Außer dem üblichen Berichtswesen enthalten die vorwiegend in deutscher Sprache mit hebräischen Ergänzungen verfassten Berichte Informationen über den beruflichen Werdegang der Kinder, Aufsätze über die Geschichte des Waisenhauses, Aufzählungen der „Ehrenmütter“ (in der Betreuung von Kindern ehrenamtlich tätige Frauen) und Verzeichnisse der Spenden und Spender.

Erschließung und Bestand

Der Bestand ist nicht vollständig