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umb beladen. Also ist der sokeffen us zu rade gangen und ist widder inkomen und hait geboden beide parthien, daz sie sich sunen Wullen; abe sie das nit können getliun, das sie bürgen bringen und gelt, sie Wullen in ein urteil darumb holen. Des hait der schultheiss beiden

5 parthien einen nemelichen gesasten tag dorch gericht gesast von dem tage zu firzehen tagen, bürgen und gelt zu bringen, das urteil zu holen. Da die firzehen tage sint komen, da ist Elchin mit sinen bürgen und mit sime gelde komen und hait sich erzeiget als beide parthien bescheiden waren und hait iren tag gehudt. Da ist die

10 widderparthie uf den tag nit komen und hait nit dargene gelacht. Als der tag versehenen ist, da hait Elchin gesonnen an den scholt- heissen mit Urkunde der scheffen und hait begert einen follen, sie hoffe und truwe, sie habe heuptsache, clage, kosten und schaden er- kobert, und hiesse eren bürgen lois gezalt, und hait daz vierwerbe

15 gefordert an den schultheissen mit Urkunde. Als Elchin solichs be­gert hait, da hait der schultheiss gesagt, er wulle bestellen, das ir sulle gedien alles, das ir von rechts wegen gedien sulle. Und hait der schultheiss den scheffen darumb verhauft, wes Elehm des genissen ader enkelden sulle? Da ist der scheffen zu häuf komen und ver-

20 häuft gewest und sint beide parthie vor das gericht komen, und ist Elchins widderparthie komen mit namen Folmars Heinze unde hait gesagt, ime si ein nemelich gesast tag bescheiden gewest, sine bür­gen und gelt zu bringen, waz er sich darinne gesumpt habe, da wulle er umb liden waz der scheffen irkenne, und hoffe und truwe, er habe

25 sine heuptsache darumbe nit verlorn, er wulle noch sine sache follen- zihen mit bürgen und mit gelde als es vor veranlasset si. Wie sich Heinz nu mit dem rechten von Elchin sulle entslagen, und umb so- liche sumenisse, als sich Heinze uf den einen tag gesumet hait, waz Elchin darinne erkobert habe, und wie sich diese sache vor gericht

30 gehandelaget hait als vor geschreben stet, so stelt der scheffen eins bi das ander, daz irste bi daz leste, und ist des nit usrichtich und hait darumb gewunschet an den erbern oberhof zu I., und der scheffen bit fruntlichen und dinstlich den vorgemelten erbern oberhof, in des zu underscheiden dorch urtel und dorch recht nach allen vorge-

35 schreben stucken.

Item Henne Schudeisen von Runen und Cleschin von Stibs- husen promiserunt ut in forma.

*Dwile Heinze sins rechten gesatzten gerichttages nit gehudt hait, so hait in Elichin erkobert als hoe als ere ansprach geludt hait.

40 Wer den kosten gelden sulle? Gewiset: das Heinz den gelden sal.

178.

Kostheim, 1446, Juli 19. II, BI. 145'.

Ein recht zu tragen ader kuntschaft hören? Uf dem 45 dinstage vor sanet Jacobs tage da sint die scheffen von Costheim her komen und haint ein urtel geholt, und hatten ansprach und antwert in zwein zeddellen bezeichent her bracht gehabt: