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mit grosser Begierde wmd?/ gieng wieder in seine Kammer /vnd befahl
mir die Thür hinderjhm feste zuuerschsiesscn/damitjhn niemand verun-
rühigen/oderauß dem Schlaffe auffweckenmöchte.
Hierin ruhett er wenig Tage / vnnd riefmir die Thürznöffnen:
Mich aberbedauchtedaservielschöner / blutreichervndherrlicherwor»
den/welches er dann auch vermercket/vnnd solches ein herrlichs vndge»
sundesWasser zusein erachtete / forderte auch so bald mehr Wasser/
rranckauch deßenviel/mehratß vorher/atsoauch/das ich die Kammer
viel weiter zu bawen endlich bey mir beschlossen. Ttß nun dieser König
solches köstlichen Trancks / den doch die vnwissenden für nichts achten/
nach seinem eignen Willen gnugsam getruncken / wurd er so schön vnd
herrlich / dasich die zeit meines lebens weder herrlichere Person / noch
herrlicher Thun vnd Wesen gesehen. Dann er führete mich in sein Ko»
mgreich/vnd zeigte mir alle Schale vnd Reichthumb der Welt/das ich
bekennen muß / dasnichtallein die Königin die Warheitverkündiger/
sondern auch den mehristen Theildenen / sojhn kennen /zubeschreiberr/
hindertasscn : Denn Goldes vnnd edler Carfuncketsteine waren dakem
Ende/verjungerung vnd Wiederstattung natürlicher Kräfte/ wie fcntfy
Wiederbringung verlorner Gesundheit vn hinnehmung aller Kranck»
Herten war ein gemein Ding daselbsten. Das war aber das Allerköstlig-
ste/dasdie Leute selbigen Landes jhren Schöpffer kennen/fnrchtenvnd
ehren/vnd von demselbigen Weißheit/vndVerstand/vnd errdlich nach
DieserzeitlichenHerrligkeitdieewige Seligkeiterlangen. Darzu .
vnöverhelffe GottVakter/ Sohnvnd heiliger Geist.
AMEN.
a r.