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Vorrede.
Art dienlich seyn möchte, ob es schon
mit Hindansehung zeitlicher Glücksee»
Weiten, und Aufopfferung seines Der.
wögenS, auch hazardirung der Gesund»
heit, durch viele Arbeiten, Wachen und
Studiren, geschehen mußte. Je mehr
ich suchte, je mehr fände ich, je länger
ich aber damit umgicng und je tieffer
ich in die Wercke GOttes und der Na¬
tur einzusehen beginnete, je mehr merckte
ich was inir noch fehlere; und da ich
anfänglich ein sehr gelehrter Mann war,
so wurde ich mit der Zeit ein rechter
ignorant, und erkennete nur so viel, dag
ich nichts wisse. Unter diesen vielen
Bemühungen, da ich zu denen mecha¬
nischen Arbeiten einen eigenen geschick¬
ten Menschen, und einen andern zu de»
neu chemischen, in meinem wohl aus¬
gerüsteten laborarorio, gehalten, konnte
es nicht fehlen, ich mußte auch bey Un¬
tersuchung der principiorum in dem mi¬
neralischen Reiche auf die Verwand»
lung und Verbesserung der Metallen,
mben vielen curioien andern Dingen,
an deren Wahrheit die Gelehrte an-
noch zweisflen, gleichsam von der Na.
tur selbst geführet werden. Und ob ich
schon in diesem Stück manche Möglich»