MM
6. Kamerun
als Urbeilskelci cler Lasier Mission.
Duala und die Ambasbucht.
Der Eintritt der Basler Mission im Kamerungebiet war zunächst ein Schritt ins Dunkle. Am 23. Dezember 1886 stiegen die Brüder Münz (mit Frau), Dilger, Becher und Vizer bei Bethel ans Land. Allein schon nach wenigen Tagen riß der Tod die erste Lücke in die kleine Schar. Br. Becher, der schon unterwegs in Altkalabar vom Klimafieber ergriffen worden war und krank in Kamerun anlangte, erlag demselben bereits am vierten Tage nach der Landung, am 27. Dezember. Die erste Nachricht, die von Kamerun in Basel einlief, war somit eine Todesnachricht. Das war der Not Anfang. Andere Nöte, die man wohl kaum in Erwägung gezogen hatte, sollten dem schweren Anfang folgen.
Von den englischen Missionaren befand sich nur noch einer, der farbige Missionar Füller, in Bethel, der die Übergabe der Laptistischen Gebäude und Gemeinden vollzog. Die Zahl der vollen Eemeindeglieder mochte etwa 230 betragen, die der Stationen belief sich nur auf zwei: Bethel an der Wuri-Mündung, und Viktoria an der Ambasbucht. Die dritte Station, Hickory oder Vona- beri am rechten Wuriuser, war bei einem Strafzug der
Steiner, Kamerun. 5

