Stationsgebiet Bonaberi.
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selbst zur Gründung einer Hauptstation kam, mit Erfolg gearbeitet. 13 Kapellen wurden allein im Jahr 1891 durch den Wetteifer der Christen und Taufbewerber an den verschiedenen Orten und Jnselplätzen erbaut. Die Einweihungen derselben gestalteten sich zu fröhlichen Festen und unvergeßlichen Tauffeiern. An Weihnachten 1892 konnte auf der Station selbst das erste Missionsfest gefeiert werden, wozu die Besucher von nah und fern in ihren Vaumbooten herbeikamen. Mit dem Missionsfest war die Taufe von 86 Erwachsenen verbunden. Das Werk befestigte sich trotz mancher Schwankungen mehr und mehr, sodaß die Eesamtgemeinde des Stationsgebiets am Schluß des ersten Jahrzehnts 617 Christen zählte.
Von Bedeutung für Bonaberi und das Missionswerk in Kamerun überhaupt war die Errichtung einer Mittelschule auf der Station. Wohl bestand der Anfang hiezu in einer Schule in Bonaku, aber die rasche Ausdehnung des Werks erforderte immer mehr eingeborene Mitarbeiter. Somit mußte jene Vorbereitungsschule erweitert und zu dem Zweck ein eigenes Gebäude erstellt werden. Dies geschah von 1893 auf 1894 in dem stillen Bonaberi, fernab vom Lärm der Faktoreien und Regierungstruppen. Die Verlegung der Mittelschule nach Bonaberi hatte auch die stärkere Besetzung der Station im Gefolge, die in Zeiten der Freude und des Leids unter den Erfahrungen göttlicher Durchhilfe sich zu schöner Blüte entfaltete.
Das Aboland und Bakundu.
Zugleich mit der Besetzung von Bonaberi erfolgte auch von Bonaku aus der erste Vorstoß ins Innere des Landes, indem es hier zur Gründung der Station Mangamba im Abo-Lande, etwa 10 Wegstunden

