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6. Kamerun als Arbeitsfeld der Basler Mission.
neugegründete Gehilfenseminar dahin verlegt, und neben ihm entstand noch eine gutbesuchte Knaben- anstalt und Mittelschule. Aus diesen Anstalten, um dies hier vorauszuschicken, gingen 1903 die ersten von der Mission ausgebildeten Bakwiri-Cehilsen hervor, während man vorher ausschließlich mit Leuten hatte arbeiten müssen, die als andere Stammesangehörige der Bakwirisprache nicht genügend mächtig waren. Mehr und mehr konnte das ganze Gebiet, darunter auch der Westabhang des Kamerungebirges in den Bereich der Missionsarbeit gezogen und verschiedene Außenstationen mit einfachen Volksschulen errichtet werden. Seitdem hat in Vuea wie überhaupt unter der Bakwiribevölke- rung ein erfreulicher Umschwung stattgefunden.
Ausbau nach innen und außen.
Das erste Jahrzehnt der Kamerunmission war vorüber. Dem schweren Anfang war ein überraschender Aufschwung und eine bedeutende Ausdehnung des Werkes gefolgt, wie es kein Basler Missionsgebiet in Afrika und Asien je zuvor erlebt hatte. Wie im Sturmschritt ging es auf verschiedenen SLationsgebieten voran: im Abo- land, im Wuri- und Sanagagebiet. Eine Bewegung unter dem Abovölkchen führte ganze Scharen dem Christentum zu; am Wuri und Mongo sahen sich die Geheimbünde der Losango bedroht und fielen da und dort der neuen Zeit zum Opfer. Im Vakundulande loderten Feuer auf. in die das Volk seinen Eötzenkram warf. An Stelle der gestürzten Losango hielt das Christentum seinen Einzug. Allenthalben tat sich ein Verlangen nach Lehrern kund, und der fortschrittlich gesinnte Kameruner war auf einmal begierig nach europäischer Weisheit. Mit der Schule fand zugleich das Christentum Eingang;

