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müssen, Die Schwarzen, zu deren Gunsten wir die Sklaverei aufhoben, betreiben sie also blühend unter sich weiter, weil sich der einfache Neger wohl dabei fühlt, trotzdem er es lange nicht so gut hat, wie früher bei weißen Herren.
Der Islam braucht nur den heiligen Krieg zu proklamieren, und ganz Nordafrika bis zum Tsadsee, an der Ostküste sehr viel weiter südlich lodert in hellen Flammen gegen das Christentum, gegen den weißen, kolonisierenden Mann,
Das Christentum, das wir in Süd- und Mittelafrika weit verbreiten, ist von klugen Schwarzen zu einer neuen Religion umgewandelt worden. Die „Äthiopische Kirche" umfaßt schon Tausende von südafrikanischen Schwarzen und diese stehen in Verbindung mit den freien Sklaven der Vereinigten Staaten.
„Afrika den Schwarzen!" heißt hier der Hauptgedanke.
Laßt den Weißen doch tüchtig für uns arbeiten, Wissenschaft wollen wir haben, Eisenbahnen, Gewehre, und wenn dann endlich jener Zeitpunkt kommt, dann brechen wir plötzlich und unvorhergesehen wie in den letzten Aufständen gemeinsam los. Ganz Afrika soll aufstehen, alle Weißen sterben, oder sie fliehen aus dem Land, das dann dem schwarzen Mann, als von dem Gott der Schwarzen selbst geschenkt, auf immer gehören wird.
Wir wissen, wozu wir den Schwarzen aufhelfen! —
Sollen wir weiter für kommende Schreckenstage arbeiten?
Wenn sich der Schwarze auch äußerlich bildet, die Seele kommt so schnell lange nicht mit. Wenn sie uns besiegen, dann gibt es einen furchtbaren Rückschlag im ganzen Völkerleben.
Kann man es uns dann verdenken, daß wir, die wir in späteren Zeiten dadurch hart leiden müßten, jetzt, solange die Macht noch in unseren Händen ist, den Schwarzen, wenn er Anlaß dazu gibt, unterwerfen und ihn solange in festen, gerechten Banden unter uns arbeiten lassen, bis er nach Hunderten von Jahren fähig und würdig geworden ist, in Ruhe neben uns zu leben?
Ich glaube kaum! Und darum sage ich, haben wir da unten auch einen wichtigen Kampf für die Kultur und für die Interessen aller weißen Völker ausgefochten.

