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Sitzungsbericht der Kulturtechnischen Abteilung.
Anwesend: Herr Regienmgsbaumeister Schmidt als Vor- sinder, Herr Regierungsbaumeister Rosenthat, Herr Kays 1 er, Eirup; ferner als Gäste die Herren von Gofrier, Stanfien und Kunze.
3. Den Hauptpunkt der Besprechungen bildete das Weiterbestehen der Abteilung, die durch die Heimreise fast sämtlicher Mitglieder der Auflösung anheimzuTallen droht. Es wurde im Interesse der Sache beschlossen, daß Herr Kayler, Eirup, die Geschäfte provisorisch weiterführt, bis geeignete Kräfte wieder zur Verfügung stehen. Für diese Zwischenzeit haben sich die Herren Regierungsbaumeister Schmidt und Rosenthal bereit erklärt, die Wasserbau- und maschinentechnischen Sachen weiter zu bearbeiten, und zwar soweit möglich auch von Deutschland aus. Alle Anfragen sind an die F. W. G. direkt zu richten, die für Weiterbeförderung Sorge tragen wird.
2. Um jeden Farmer in die Lage zu versetzen, die Anfrage an die F. W. G. in zweckmäßiger Weise zu richten, und eine schnelle Beantwortung ohne Rückfragen zu ermöglichen, wird noch ein Fragebogen aufgestellt, der alle wichtigen Punkte berücksichtigt.
3. Es wird nochmals auf die Wichtigkeit der Beantwortung; der statistischen Anfragen in Heft 3 und 4 der „Mitteilungen" hingewiesen.
Sitzungsbericht der Tierzucht-Abteilung
am Montag, 9. Juni 1919, 10 Uhr 30 Min. vorm.
Anwesend sind die Mitglieder: B r e i t i n g, Graf zu Do h n. a , R. H. A. Schneider, v. Goß!er als Vorsitzender der F. W. G., E. Kühne als ihr Geschäftsführer, ferner: v. Esebeck, H. Hundsdörfer, Hüttenhain, Jaspersen, H. Kisker u. Schlettwein.
Es fehlen die Mitglieder Dr. Bailer (heimgereist) und A. Voigts (krank).
Vorsitzender: R. H. A. S c h n e i d e r, Schriftführer: H. K i s k e i.
Punkt 1: Pferdezucht.
Der Vorsitzende der Sonderabrcilung für Pferdezucht, Herr Graf ru Dohna, gibt einen Ueberblick über die auf der letzten Sitzung gefaßten Beschlüsse.
Es* soll der Regierung erneut der Antrag eingereicht werden, sie möge alles tun, um das stetige Vordringen der Beschälseuche einzudämmen. Bis zu dem Zeitpunkte, wo diese Gefahr besiegt ist, soll von der Gründung von Zuchtvereinen abgesehen werden.
