Tagelöhnern aus den benachbarten Stationsgemeinden. Die Dabim, Tann und Bukaua unter den Arbeitern und Tagelöhnern besuchen die Sonntagsgottesdienste auf der nahen Missionsstation Pola. Für die zahlreichen Kai in der Pflanzung halten die Brüder in Simbang abwechselnd vierzehntägig Gottesdienst.

Die Gesamtzahl der Getauften in der Neuendettelsauer Heiden­mission auf Neuguinea ist mit Jahresschluß 1909: 2000 Seelen, dazu kämmen noch 71 Getaufte in Queensland. Die Zahl der Taufbewerber in Neuguinea beträgt über 1200 Seelen, die der Stationsschüler gegeu 500. Unter dem Einfluß uufrer Mission in Neuguinea stehen über 10 000 Eingeborne. Der Gesamtgrund­besitz auf allen unfern Stationen umfaßt über 3000 kg (7800 Acker).

H

»

Nachdem wir voranstehend allen unsren Stationen mit ihren Christen, Katechumenen, Schülern und Missionsarbeitern ein Wort gewidmet haben, sei auch in Kürze eine

13. Gedenktafel

für unsere lieben Toten angebracht.

Der Gründer unsrer Neueudettelsauer Heidenmission, Herr Inspektor Jokannes veinzer, starb im Januar 1897. Er pflegte das junge Pflänzchen mit großer Liebe. Es war ihm nicht vergönnt, noch hieuieden der Frucht in Heidentaufen sich zu freuen. Er ar­beitete für Neuguinea im Glauben auf Hoffnung. Er sieht nun droben im Lichte Gottes den Tag des Heils über Neuguinea an­brechen. — „Gedenket an eure Lehrer, die euch das Wort Gottes verkündigt haben, welcher Ende schauet an, und folget ihrem Glauben nach!"

Der Missionspräses der Jmmanuel-Syuode, Herr Pastor Rechner, hat mit viel Eifer und großer Teilnahme bei den An­fängen unsrer Heidenmission in Queensland und Neuguinea ge­holfen. Er starb im Angust 1900. Sein greiser Nebenmann in der Synode und Mission, der liebe Pastor Aurickt, war ein treuer Beter auch für unsre Neuguinea-Mission. Er erlebte noch den vollen Anbruch des Tages des Heils auf unserm Arbeitsfeld und freute sich hoch über die guten Nachrichten von dort in den letzteil Jahren seines Lebens. Im Februar 1907 schied er aus diesem Leben, um zu schauen, was er geglaubt hat. —

Der erste Todesfall auf unserm Mifsionsfeld ereignete sich am 16. Juli 1894 auf dem Sattelberg. Es war der junge Bruder Anckreas kuppert, der nur vierzehn Tage zuvor in blühender Gesundheit und hoffnungssrisch angekommen war und so bald einem bösartigen Fieber, das alle Kennzeichen eines Nervenfiebers hatte, erlag. Gottes Wege mit den Seinen sind oft dunkel und ver­borgen. Am Ende feiner Todeskrankheit hörten wir den lieben Bruder einmal undeutlich lallen: „Ob Berge weichen und Hügel