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tivil Aalnin eine große Schar voll Heideil durch Unterricht und loilfe in die Kirche Christi einzuführen. —

Zuletzt gedenken nur noch der Fräulein Götz, einer bayerischen Pfarrerstochter, die von 1889 bis 1897, fast acht Jahre, in unsrer Mission treue Marthadienste getan hat. Sie lebte zuletzt bei naheu Verwandten in Amerika und ist kürzlich in Texas gestorben. Sie bat ihre Liebe zur Neuguiuea-Missiou bis zum Ende bekuudet.

Wir sollen der Brüder uud Schwestern, die mit uns in der gleichen Arbeit standen und von dem Herrn des Werkes vor nns abgerufen sind, gedenken, um selbst von Tag zu Tag treuer uud fleißiger zu werden im Dienst uusers großeu Gottes und Hei- laudeo, damit nur uus selbst selig machen und die uns hören.

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Nachdem ich voraustehend über uusre 24jährige Arbeit unter den Heideil in Nord-Queensland und Deutsch-Neuguinea einen Nückblick und über den gegenwärtigen Stand des Werkes einen lieb erblick gegeben habe, wollen wir zum Schluß mich uoch einen

14. Ausblick in die Zukunft

tun.

Die göttliche DurchHilfe iu allen Nöten der Vergangenheit, Sein reicher Segen in der Gegenwart in dem Werk, das Er uusern Häudeu befohlen hat, sollen uns zu demütigem Dank treiben, daß nur mit Jakob sprechen: HErr, wir sind viel zu geriug aller Barmherzigkeit und Treue, die Du au uus getan hast! — Ein einziger uud eiusamer Missionar zog vormals ins unbekannte, finstere Heidenland, und nun arbeiten mehr als zwei Dutzend auf mehr als zwölf Stationen. Ueber fünfzehn Jahre sah es aus, alv arbeiteten wir vergeblich und brächten unsre Tage umsonst zu, uud nun haben wir 2M0 Getaufte, über 120l) Taufbewerber und viele Tauseude vou Kirchgängeru. Ohue all unser Verdienst und Würdigkeit hat uus der reiche Gott mit Segen überschüttet. Mit uusrer vielfachen Untreue uud Sünde hätten wir's anders ver­dient, aber durch Seiue Güte will Er uns und die Heiden znr Buße leiteu, immer tiefer hinein, daß wir errettet ganz fröhlich rühmen können: Der HErr hat Großes an nns getan, deß sind wir fröhlich! Ja, bis hierher hat uns der HErr geholfen. Er wolle und wird weiter helfen. Seine Durchhilsen in der Ver­gangenheit sind uns ein Angeld auch uoch künftiger Errettung, Sein gegeuwärtiger Segen Unterpfand fernereu Wohltuns.

So wollen wir hoffnungsfrendig uud vertrauensvoll in die ^nknnft schauen. Wir haben noch große Aufgaben und schwere Arbeiten vor uns und müßten verzagen, sollten wir's mit eigner straft oder durch eignen Verstand und Weisheit ausrichten. Aber der will es ja durch uus tuu, der gesagt hat: „Ohue mich könnet ihr nichts tun." —