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Anhang.
des Trichters befestigt; u. G., ein die Kronblätter weit überragender Gr. mit kugeliger N. Reife Fr. im Juli; winzig kleine, geflügelte Samen.
Rosenfarbiges, leichtes Holz, sehr gut zu Tischlerarbeiten geeignet.
Unterfamilie: Coffeoideae. Hierher gehörig der Kaffeebaum der Tropen, unser Waldmeister usw.
Yangueria edulis (Vahl), Mviru.
Baum erster Größe, völliger Laubabfall, Pfahlwurzel. Zweige wie bei Mvirumwitu aus kurzen Gliederstücken bestehend und manschettenförmig ineinandergeschoben, dunkel rotbraun mit hellbräunlichen Korktupfen. G. B. (6 x 12), langgestielt, keilförmige, auch ovale Basis, ganzrandig, abgerundete Spitze; oben dunkel-, unten hellgrün; in der Jugend beiderseits mit samtweichen, bräunlichgrünen Haaren besetzt, desgleichen der Blattrand; Fiedernerven braun behaart, unten stark hervortretend. Bräunliche Knospen mit zwei bis zu 10 mm langen fadenförmigen Spitzen. Doldenförmige Blütenstände im August, ebenso im Dezember, fünf lange, schmale Kb., fünf grüne Blütenblätter, unten zu einem weiten Trichter verwachsen, welcher innen, in halber Höhe, einen weißen, seidenglänzenden, breiten Haarkranz aufweist; fünf am Trichterrande festgewachsene, kurzgestielte Staubgefäße, u. G., langer Gr., kugelige N. Die geschlossenen Blütenknospen sind oben eingeschnürt (wie ein Kopf) und zeigen im Längsschnitt das Bild eines Holzkegels. Wohlschmeckende Fr. im August—September und November—Dezember, kleinen Birnen gleichend; in ihrem Fleisch, konzentrisch angeordnet, 3—5 hartschalige Samen; meist sind nur 1—2 ausgebildet, die übrigen verkümmert.
Kernholz schwach violett, nach dem Splint zu heller, Vegetationsringe deutlich erkennbar; auf dem Hirnschnitt Poren sowie feine, weiße Markstrahlen nur mit der Lupe sichtbar; 0,816. Rinde innen violett, außen hellbraun und grau, längs und quer in kleine Schuppen zerrissen.
Keimlinge nach 7—8 Wochen; Same über den Boden emporgehoben; fiedernervige Keimblätter, lang und schmal; erste Laubblätter ebenfalls gegenständig.
