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kujuara anziehen
kujura ausziehen
kijuaro das Bekleidungsstück
ngutu der Fellunterrock
mbebo der Fellmantel
kushueka umhängen
ruhu das Fell (für Frauen und Knaben)
muendo das Kleid
rufufu der Gürtel für Frauen
ntufoka (Strauch) liefert die braunschwarze Farbe zum Färben des Grasschurzes für Mädchen
rukuru die Narbe des Felles
kiuru das Loch im Kleide
kubazira nähen
rubaziro die Naht
rugoye der Faden
nziro der Schmutz im Kleide.
Sechstes Kapitel,
Waffen.
Bogen und Pfeil. Pfeilgift. Pfeilmacher. Köcher. Speer. Speerhaltering. Schild. Kampfschmuck. Amulette gegen Verwundung. Steinwaffen. Beilmesser. Dolch. Speerstock. Gewöhnlicher Stock.
Einbrecherwerkzeug. Feuerwaffen.
Die Waffen der Baziba sind die denkbar einfachsten. Man sieht an ihnen auf den ersten Blick, dass die Bewohner Kizibas in der Kriegsführung nie etwas Bedeutendes geleistet haben.
Der Bogen (Abb. 36), der heute im Lande allgemein bekannt ist, soll früher nicht einmal existiert haben. Nach der Überlieferung soll derselbe aus dem Süden
Abb. 36. Bogen.
Via und 7z d. w. Gr. III E 5397. Nach KoIlmai
stammen und erst durch mehrere Kriegszüge bekannt geworden sein, welche die südlichen Völker nach dem Norden unternommen haben. Augenblicklich dient diese AVaffe nur noch auf der Jagd.
Die Pfeile (Abb. 37) sind befiedert und haben eine mit Widerhaken versehene eiserne Spitze. Man kennt nur ein Pfeilgift, busheguai genannt. Dasselbe stammt aber auch nicht aus dem Lande selbst, sondern ist mit dem Pfeil und dem Bogen zu gleicher Zeit vom Süden her bekannt geworden. Die meisten Baziba kennen die Herstellung des Pfeilgiftes nicht. Im Kriegsfalle ist dasselbe daher selten verwendet worden; wenn es einmal zur Anwendung kam, so ist es jedenfalls von Sachverständigen aus dem Süden bezogen worden. Im grossen und ganzen hat Pfeilgift nur bei der Elefantenjagd gedient. Man hält es nicht für recht, ein Pfeilgift im Kriege zu verwenden, und nach Aussage der ältesten Leute ist es von den Baziba selbst im Kriege gegen ihre grössten Feinde während der letzten Jahrzehnte niemals
