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Rindenstoffindustrie.

rabugo der Rindenstoff kuata die Rinde vom Baume nehmen kukomaga den Rindenstoff klopfen mukomagi der Rindenstoffmacher mukomagiro das Brett, auf welchem der

Rindenstoff geklopft wird nshaimo Holzhammer kuziga bemalen

kuzigurura etwas Gemaltes wieder ab­wischen.

Bäume, welche Rindenstoff liefern.

nshuka

inaserere, grob. Str. inutoma, fein. Str. mushara u. a. m.

Metalltechnik.

muhesi der Schmied

ruija die Schmiede

ishasha die Herdstelle; der Blasebalg

kujuguta Luft in den Blasebalg pumpen

kioma das Eisen

nyondo der Hammer; der Ambos.

ndiamiti die Axt mbaizi der Dechsel muhoro das Beilmesser muyo das gewöhnliche Messer rumoiso das Rasiermesser mpindu die Nähnadel kioma die Hundeglocke ibobo die Türglocke enfuka die Hacke nshuma die Spitzhacke.

Elftes Kapitel.

Krieg. Rechtspflege. Standesuiitersehiede.

A. Krieg.

Allgemeines. Kriegserklärung. Frieden. Kriege mit den Baganda. Schlachtruf.

Wie schon bei Beschreibung der Waffen erwähnt wurde, sind die Baziba kein Kriegsvolk. Obgleich sie von jeher mit den im Norden wohnenden Baganda auf Kriegsfuss standen, so haben sie wenig vom Kriegshandwerk gelernt. Sowohl die Kriegserklärung als auch die Kriegsführung und der Friedensschluss sind so primitiv, wie man es selten bei Naturvölkern finden mag.

In der Kriegstechnik spielt die Einteilung der grösseren Massen in kleinere Haufen und die Entsendung dieser Haufen in Hinterhalte, um den Feind zu über­fallen, eine wichtige Rolle. Es ist nicht anzunehmen, dass die Baziba diese Kriegs­technik, auf die sie sehr stolz sind, aus sich selbst haben, es ist vielmehr wahr­scheinlich, dass sie diese, ebenso wie ihre Waffen, aus dem Süden von den kriegerischen Bazinja übernommen haben.

Die Kriegserklärung erfolgt in der Regel durch die Absendung eines Boten zu demjenigen Volke, mit dem man Krieg zu führen gedenkt. Kriegerische Einfälle ohne vorherige Ankündigung sind daneben an der Tagesordnung. Der Grund des Krieges kann in den verschiedensten Ursachen liegen. Der Bote geht zu dem König des betreffenden Volkes und sagt ihm, sein König Hesse ihm mitteilen, sie seien feige, dumm u. dgl. m. Als Antwort wird ihm darauf mitgeteilt, dass nach Ansicht des betreffenden Volkes es um das Nachbarvolk nicht viel besser stünde, und wenn man Krieg zu machen wünsche, so möchte man nur kommen.