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.Meine Damen und Herren!
Das Thema, über das vorzutragen ich heute die
Ehre habe, ist ein rein ländwirtschaftliches und be¬
schäftigt sich mit einem Zweige unserer Farmwirt-
schaft. Unsere Kolonie ist ihrer ganzen Natur nach
ja ein Viehzuchtland und wir in derselben ange¬
sessenen Landwirte .sind in erster Linie Viehzüchter.
Wenn auch der Acker- und Gartenbau in unseren Be¬
trieben eine große Hülfe für die Wirtschaft ist und
.sich, woran ich nicht zweifle, mit der Zeil zu weit
größerer Bedeutung ausbilden wird, so darf doch nie
außer Acht gelassen werden: die Viehzucht ist und
bleibt die Basis des Ganzen, in ihr und durch ihre
Produkte haben wir das gegebene Mittel, unsere Far¬
men auszunutzen und rentabel zu machen.
Wie für große Strecken des Landes, so steht auch
für unseren Bezirk ohne Frage an erster Stelle die
Rindviehzucht
In Deutschland dreht sich, kann man sagen, die
ganze Rindviehzuchl, die ja für die Volksernährung
eine hohe Bedeutung hat, um die Milchproduktion.
Milchrciche Tiere zu züchten bei hohem Fettgehalt
der Milch, das ist die Richtung der heimischen Rinder-
Aufzucht. Etwas anders liegen ja bei uns in Südwest-
Afrika die Verhältnisse. Auf reine Milchergiebigkeit
hin zu züchten, wird sich bei uns nur in einzelneu
durch lokale Verhältnisse bedingten Fällen empfehlen.
Ihr Hauptaugenmerk wird die Rindviehzuchl des
Landes auf massige Körper der Tiere, auf gute
Fieisehproduktion zu richten haben.
Ein sehr wertvolles Nebenprodukt dieser allge¬
meinen Fleischzuchtrichlung haben auch wir natür¬
lich in der Milch der Tiere. Ein nettes Sümmchen