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beruht, daß die geschichtlichen Tatsachen den umgekehrten Weg
einer Entartung von oben nach unten lehren.
Endlich aber noch ein Letztes. Der Mission möchte der
Verfasser mit dieser seiner Urlaubsgabe vor allen Dingen
dienen, der Missionsgemeinde. Wie er selber seine Wapare
liebt und ihnen das Beste mitteilen will, was es gibt auf der
Welt, — den Müden die Ruhe von und bei Gott, denen,
die im Dunkel sind, das Licht von oben her — so sollen alle,
die seine Worte lesen und Missionsfreunde sind, auch etwas
von dieser Liebe zu seinem Volke in ihren Herzen verspüren
und ihm dann Helsen, an demselben zu arbeiten. Und ich
meine und hoffe, seine Liebe, sein Erbarmen teilt sich dem
Leser mit, so daß er wohl am Schlüsse das Buch fortlegt mit
dem Seufzer des Gebets: „Herr, segne dein Werk auch unter
diesem Volk und hilf ihnen allen zur Ruhe, zum Frieden!"
So gehe das Buch aus unter dem Segen Gottes! Er
lasse es etwas von der Frucht schassen, die da bleibet, zur
Ehre Seines Heiligen Namens!
Breslau.
I^ie. vr. Ernst Ziemer.