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büschen bewaffnen und einer müßte außerdem zu
Pferde sein. Es passiert manchmal, dafl sich ein
Vogel vor einem Gittertor fürchtet und nicht hin¬
durchgehen will, wenn dieser Fall eintritt, so sollte
ein Mann den Vogel beim Genick nehmen, zwei
andere, an jeder Seite einer, anfassen, und so das
Tier hindurchschieben, auf diese Weise kann man
den Vogel überall hinbringen.
Fesseln und alle anderen ähnlichen Vorbereitun¬
gen sind ganz und gar unzweckmäßig und haben
Verletzungen oder den Tod des Vogels zur Folge.
Das ganze Geheimnis besteht darin, daß man die
Sache ruhig in pie Hand nimmt und niemals hinter
einen Vogel hergaloppiert. Geht er flüchtig und kann
man ihm den Weg verlegen, so ist es gut; doch
Anfänger galoppieren oft hinter einem davonlaufen¬
den Vogel her, was zur Folge hat, daß dieser um so
schneller läuft, als man hinter ihm her ist. Er wird
nur noch ängstlicher gemacht. Wären sie jedoch
von ihren Pferden gestiegen und hätten sich erst mal
die Pfeife angesteckt, so würden sie bald gesehen
haben, daß der Vogel nur eine kurze Strecke weit
läuft und dann ruhig wartet.
Sehr viel Schaden wird oft durch Ungeduld ver¬
ursacht. Für gewöhnlich will ein Vogel das erste
Mal nicht durch ein Tor gehen und es wird Gewalt
angewendet, anstatt den Vogel zu locken; dieser
wird dadurch natürlich aufgeregt und verursacht
immer größere Mühen.
Kapitel 10.
ßestockung der Farm.
Wir wollen nun annehmen, ein junger Mann,
und zwar ein Junggeselle, hat auf irgend einer Farm