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wird er, Feder nach Feder, erst in Haufen sortieren,
die in: prima weiße», erste weiße, zweite weiße, ge¬
tupfte weiße, beste fancy colorierte und zweite fancy
colorierte eingeteilt werden. Er wird dann jeden
dieser Haufen einzeln nehmen und jede Sorte in
sechs oder mehr Längen einteilen; dann müßte er
sie in Bündeln nach ihrer Länge zusammenbinden,
ungefähr 20 der längsten Kielfedern auf ein Bündel,
von den kürzeren mehr. Die zweiten weißen kön¬
nen alle in ein Bündel gebracht werden; die ge¬
tupften weißen sind solche weiße, welche schwarze
Enden haben.
Die Flügelfedern der Hennen sollte er in Haufen
nach den Farbenschattierungen sortieren, mit einem
Haufen zweiten Grades für jede Schattierung, und
dann wieder jeden Haufen in Längen, wie bei den
weißen, einteilen. Zwischen den Hennenfedern wird
er auch einige weiße finden, doch diese haben nicht
den Glanz weißer Federn, welche vom Hahn stammen
und sollten daher getrennt gehalten werden. Um
den besten Preis für Flügelfedern der Hennen heraus¬
zuschlagen, erfordert das Sortieren derselben größere
Sorgfalt und Kenntnis.
Die Hennenschwanzfedern muß er in sechs Hau¬
fen wie folgt sortieren und dann zusammenbinden:
1. weiße, 2. leicht colorierte, 3. colorierte, 4. dunkel
colorierte, 5. kurze, 6. gebrochene oder beschädigte
Federn. Die Hahnenschwanzfedern in sieben Hau¬
fen, nämlich: 3 Längen weiß, eine gebrochene Fe¬
dern' und drei Längen, wasi man für gewöhnlich
gemischte Schwanzfedern nennt, d. h. weiße
Schwanzfedern mit schwarzen Enden.
Die schwarzen und mausfarbenen sollten jede
Sorte in sieben verschiedene Längen eingeteilt wer¬
den, jede mit einem Bündel gebrochener Federn
und mit einem von „Floßfedern". Die Floßfedern
sind die weichen Federn, die nicht gepflückt wer¬
den sollten, von denen jedoch stets einige durch