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Die am dünnsten mit Juden bevölkerten Städte hatten noch immer einen recht hohen Prozentsatz jüdischer Einwohner:

Jaslo.. . 23,2 Wieliczka.15,6

Wadorice.. . 16,4 Biala.13,2

Von den 10 Städten mit jüdischer Majorität liegen 8 in Ostgalizien, dennoch ist in allen unter der christlichen Minderheit die römisch-katholische Bevölkerung im Übergewicht, nur in Zloczow sind Polen und Ruthenen in ziemlich gleicher Zahl; Chrzanow und Gorlice sind fast ganz polnisch. Die absolute Mehrheit haben die Ruthenen nur in 3 kleineren Städten (Jaworow, Horodenka, Tysmie- nica) und nur noch in ganz wenigen überwiegt ihre Zahl die der Polen. Da­gegen haben die Römisch-Katholischen in 12 Städten die absolute Majorität, wenn ihre Zahl auch in den meisten nur wenig die der Griechisch-Katholischen und Juden übertrifft, ferner überragen sie noch in 12 anderen Städten die Zahl der Griechisch-Katholischen.

In den in Tabelle VII auf geführten 40 Städten Galiziens wohnt mehr als der dritte Teil aller Juden (34,04%) und nur 7,30 % aller Christen.

Es wohnten von sämtlichen

in

Lemberg.

Krakau .

Städten mit über 20000 Einwohnern ..

1020000 .

18 anderen Städten mit weniger als 10000 Einwohnern

Christen

1,66

0,93

1,75

1,59

1,37

Juden

5,39

3,15

10,33

8,72

6,45

40 (in Tabelle VII aufgeführten Städten)

.

7,30

34,04

dagegen in sonstigen Orten

92,70

65,96

Nicht unwesentlich hat sich die jüdische Einwohnerzahl in

den behan-

delten Städten in den letzten Juden im Jahre 1880

25 Jahren verändert. Es

betrug die Zahl der

in Brody.

15 316

in Zolkiew . .

. . 3 757

Tarnopol.

13 468

Grodek . .

. . 2 952

Kolomea.

12 001

Podgorze

4

. . 2 506

Tarnow.

11 349

Sokal . . .

. . 2 408

Stanislau.

10 023

Sniatyn . .

. . 2 333

Drohobycz .

9 181

Jaworow . .

. . 2 307

Przemysl.

7 645

Gorlice . .

. . 2 275

Buczacz .

6 281

Sanok . . .

. . 2129

Rzeszow.

5 820

Trembowla .

. . 1749

» Stryj.

5 245

Bochhia . .

. . 1666

Neu-Sandez.

5163

Biala . . .

. . 754

Brzezan.

4 712

Wieliczka

. . 614

Jaroslau.

4 474

Jaslo . . .

. . 433

Sambor.

4 427

Wadowice

. . 404

Zloczow.

4 046

Krosno . .

. . 327

Diese Zahlen beziehen sich auf die gesamte zur Zeit der Volkszählung im Jahre 1880 anwesende jüdische Bevölkerung und lassen daher keinen ganz genauen Vergleich mit den Zahlen aus Tabelle VII zu, welche nur die Zivilbevölkerung umfassen. Immerhin ergibt sich aus ihnen, in wieviel die Zahl der jüdischen Einwohner zu- oder abgenommen hat. Um mehr als 1000 stieg sie

in Przemysl (5674), Kolomea (4415), Stanislau (3503), Stryj (3300), Podgorze (2908), Sniatyn (1870), Sokal (1370), Zloczow (1211), Tarnow (1135), Jaslo (1091), Gorlice (1040).