Das Judenthum und seine Bekenner in Preußen und in den anderen deutschen Bundesstaaten / von Leopold Auerbach. Berlin : Mehring, 1890
Content
- Titelblatt
- Einleitung
- V Inhalt.
- 1 I. Die judenfeindliche Bewegung im Deutschen Reiche seit dem Jahre 1875.
- 1 1. Der "Krach" und die Vorläufer der Bewegung.
- 10 2. Das erste Auftreten Stöckers als Arbeiterapostel.
- 16 3. Die Eröffnung der Judenhetze durch Stöcker. Die Stöckersche Methode.
- 21 4. Die Ausbreitung des Antisemitismus und seine Anlehnung an die positiv-christlichen und politisch-konservativen Tendenzen. Massenaufreizungen und Ausschreitungen.
- 32 5. Die Antisemitenpetition und die judenfreundliche Notablen-Erklärung.
- 39 6. Die judenfeindliche Bewegung vor dem Abgeordnetenhause. Stöckers Wahrhaftigkeit. Die Erklärung der Berliner Wahlmänner.
- 47 7. Die judenfeindliche Bewegung in Österreich-Ungarn und die Anknüpfung internationaler, antisemitischer Beziehungen.
- 51 8. Der Neustettiner Synagogenbrand-Prozeß.
- 58 9. Die Fabel vom jüdischen Blutritual. Der Skurzer Mord.
- 64 10. Die Fabel vom jüdischen Blutritual (Fortsetzung). Der Proceß Ritter.
- 69 11. Die Fabel vom jüdischen Blutritual (Fortsetzung). Der Prozeß Tisza-Eßlar.
- 75 12. Die Judenverfolgungen in Rußland.
- 81 13. Die Rathausversammlung in London.
- 85 14. Die Herren von Treitschke, Henne Am-Rhyn und von Hartmann über die "Judenfrage".
- 99 15. Das Verhalten jüdischer Gemeinden und Verbände gegenüber der Bewegung. Erfolglose Bemühungen des jüdischen Gemeindevorstandes zu Berlin zum Schutz gegen die Judenhetze.
- 111 16. Der Rechtsschutz gegen die Judenhetze.
- 114 17. Die Regierung und die Judenhetze. Fürst Bismarck und die Judenfrage.
- 117 18. Maßregeln der Preußischen Regierung gegen ausländische Juden.
- 120 19. Die Bewegung seit dem Jahre 1884.
- 124 II. Kritik der gegen die Juden erhobenen Vorwürfe.
- 124 1. Das behauptete Streben der Juden nach der Weltherrschaft. Der jüdische Messiasglaube.
- 132 2. Das jüdische Solidaritätsgefühl. Völker- und Judenhaß.
- 138 3. Die absondernden Relgionssatzungen der Juden. Der Talmud.
- 144 4. Das angebliche Sonder-Nationalitätsbewußtsein unter den Juden. Charaktereigenschaften der Juden. Der jüdische Wucher.
- 154 III. Die politischen Bedenken gegen die volle Gleichberechtigung der Juden.
- 154 Einleitung.
- 155 A. Die Auffassung der Juden als Fremde.
- 155 1. Die preußisch-staatsrechtliche Auffassung der Religion und der Abstammung der Juden.
- 159 2. Die bürgerliche Stellung der Juden im römischen und im fränkischen Reiche.
- 163 3. Die Reichsangehörigkeit der Juden im älteren Deutschen Reiche. Die Verfolgung der Juden während der Kreuzzüge und das Herabsinken ihrer bürgerlichen freien Stellung zur Hörigkeit (Kammerknechtschaft).
- 169 4. Die Rechtsstellung der Juden in den deutschen Städten bis zur großen Judenverfolgung. Ihre Stellung im Proceß.
- 176 5. Die große Judenverfolgung in den Jahren 1348 und 1349 und die dadurch herbeigeführte Veränderung der Rechtslage der Juden in den heutigen Landesgebieten. Die gewaltsame Entziehung des Heimathsrechts.
- 181 6. Die Rechtsverhältnisse der Fremden im mittelalterlichen Deutschland.
- 183 7. Die Rechtsstellung der Juden in der Mark Brandenburg während des Mittelalters.
- 185 8. Die Stellung der jüdischen Unterthanen in Preußen während des 18. Jahrhunderts. Das Juden-Edikt vom Jahre 1812.
- 195 B. Der christliche Staat und das Judenthum.
- 195 1. Das christliche Staatskirchenthum und die Entstehung der Theorie des "christlichen Staates." Die praktische Anwendung dieser Theorie gegen die Juden.
- 206 2. Die officielle Vertretung der Theorie des "christlichen Staates" vor dem Preußischen Verienigten Landtag im Jahre 1847.
- 209 3. Der Stahl'sche Katechismus des "christlichen Staates."
- 214 4. Die Uebertragung des "christlichen Staates" auf den modernen Konstitutionalismus. H. W. J. Thiersch. Bluntschli.
- 221 5. Die Uebereinstimmung der religiös-sittlichen Grundlage des christlichen Staates mit den religiös-sittlichen Grundsätzen des Judenthums.
- 231 C. Die christlich-jüdische Mischehe.
- 243 IV. Die bürgerliche und staatsbürgerliche Gleichstellung der Juden mit den Christen.
- 243 1. Die Rechtsverhältnisse der Juden in Preußen von der Mitte des 18. Jahrhunderts bis zum Jahre 1848.
- 254 2. Die staatsbürgerliche Gleichstellung der Juden mit den Christen durch die Preußische Verfassungs-Urkunde vom Jahre 1850 und die Verkümmerung dieses Rechts während der Folgezeit. Die Juden in den neuen preußischen Provinzen.
- 264 3. Die Gleichstellung der Juden durch die Rechtsgebung. Die theoretische und praktische Bedeutung dieser Gleichstellung.
- 270 4. Das moderne "Praktische Christenthum" und die Ausführung der reichsgesetzlichen Gleichstellung der Juden. Der innere Grund für den geringen Erfolg der bisherigen Gesetze über die Gleichstellung der Juden.
- 274 5. Die Abänderung einzelner den Juden ungünstigen, älteren Gesetze. Die Behandlung ausländischer Juden in Preußen.
- 278 6. Die Gleichstellung der Juden mit den Christen in den anderen deutschen Bundesstaaten.
- 281 V. Die Verfassungen der jüdischen Religionsgesellschaften in Preußen und in den anderen Bundesstaaten.
- 281 A. Preußen.
- 281 1. Die jüdische Religionsverfassung in Preußen auf Grund des Religionsedikts vom Jahre 1788 und der landrechtlichen Bestimmungen.
- 288 2. Die Einwirkung des Juden-Edikts vom Jahre 1812 auf die jüdische Religionsverfassung. Die Autonomie der Gemeinde, ihre Freiheit in Kultussachen gegenüber den Rabbinen. Das Gumpertzsche Gutachten.
- 298 3. Die Stellung des Staates zu den schismatischen Bestrebungen in den autonomen jüdischen Gemeinden. Das Patent vom 30. März 1847.
- 301 4. Das Gesetz vom 23. Juli 1847 über die Verhältnisse der Juden. Die Erhebung der jüdischen Gemeinden zu Korporationen des öffentlichen Rechts. Der Vorstand, die Kultuseinrichtungen und die Kultusbeamten. Das Unterrichtswesen. Der jüdische Schullehrer.
- 315 5. Die Erhebung der "geduldeten" Synagogengemeinden zu öffentlich anerkannten Religionsgesellschaften durch die Preußische Verfassungsurkunde vom Jahre 1850.
- 322 6. Die Aufhebung des Gemeindezwanges (Parochialzwanges.)
- 328 7. Die Rechtslage des jüdischen Religionswesens in Altpreußen. Die jüdische Religionsgemeinschaft und die Einzelgemeinden.
- 333 8. Die Religionsverfassungen der Juden in den neueren Preußischen Provinzen.
- 350 9. Statistik.
- 351 B. Die Verfassungen der jüdischen Religionsgesellschaften in den anderen Bundesstaaten.
- 351 1. Bayern.
- 361 2. Württemberg.
- 367 3. Baden.
- 375 4. Großherzogthum Hessen.
- 377 5. Elsaß-Lothringen.
- 382 6. Königreich Sachsen.
- 384 7. Sachsen-Weimar.
- 386 8. Sachsen-Meiningen.
- 387 9. Sachsen-Altenburg, Koburg-Gotha, Reuß, Schaumburg-Lippe.
- 388 10. Anhalt.
- 389 11. Schwarzburg-Sondershausen.
- 390 12. Schwarzburg-Rudolfstadt.
- 391 13. Mecklenburg-Schwerin.
- 393 14. Mecklenburg-Strelitz.
- 394 15. Oldenburg.
- 397 16. Braunschweig.
- 399 17. Waldeck.
- 400 18. Lippe.
- 402 19. Lübeck.
- 404 20. Bremen.
- 405 21. Hamburg.
- 412 VI. Einheitliche Organisation des Judenthums in Preußen.
- 412 1. Das Interesse und die Mitwirkung des Staates an einer einheitlichen Organisation.
- 423 2. Das Interesse und die Betheiligung der Einzelgemeinden an einer einheitlichen Organisation. - Die natürlichen Grenzen der Selbständigkeit der Einzelgemeinde.
- 427 3. Die Grundzüge einer einheitlichen Organisation. - Die Stellung des Rabbiners in der Gemeinde.
- 439 4. Die Grundzüge einer einheitlichen Organisation (Fortsetzung). Der Religionsunterricht.
- 447 5. Die Grundzüge einer einheitlichen Organisation (Fortsetzung). Die Gemeindeverwaltung.
- 450 6. Die Grundzüge einer einheitlichen Organisation (Schluß). Das Centralorgan.
- 456 7. Die Reformbestrebungen im Judenthum am Anfange des 19ten Jahrhunderts. - Der philosophische Deismus und der jüdische Offenbarungsglaube.
- 466 8. Die Friedländer-Jacobsonschen Kultusreformen.
- 474 9. Das Eingreifen der deutschen Rabbiner in die Reformbewegung.
- 478 10. Gabriel Rießer gegenüber der Reformbewegung.
- 482 11. Die praktischen Ergebnisse der Reformbestrebungen.
