Über die hebräischen Inkunabeln

Die Universitätsbibliothek Frankfurt am Main besitzt insgesamt 66 hebräische Inkunabeln. Diese wurden der Bibliothek von den jüdischen Bürgern Frankfurts gegen Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhundert geschenkt.

Mit der Stiftung der Sammlung des Gelehrten Aron Moses Fuld durch seinen Sohn im Jahre 1867 gelangte die erste hebräische Inkunabel in den Besitz der Bibliothek. Weitere stammen aus der Schenkung der Privatbibliothek von Prof. Abraham Berliner 1899 und aus der im Jahre 1901 von Freifrau Matilde von Rothschild zum Gedenken an ihren Ehemann errichteten Wilhelm Carl von Rothschild'schen Stiftung. Der größte Zuwachs erfolgte 1903 mit der Schenkung der Abraham Merzbacher Sammlung.

Es handelt sich um individuelle Ausgaben, die auf Papier gedruckt wurden, lediglich eine Inkunabel (Inc. hebr. 31) ist teilweise aus Pergament. Das Exemplar Inc . hebr. 56 stammt aus dem Besitz von Johann Reuchlin.

Nutzung der Digitalisate

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Public Domain Mark Die Online-Ausgaben der hebräischen Inkunabeln in dieser Sammlung unterliegen keinen bekannten urheberrechtlichen Beschränkungen.

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