Nr. 98
Goar, vorwiegend aufgrund der Lehren seines Meisters Ja'aqöb ben Möse ha-lewi Mölln, auch genannt MaHaRIL, ca. 1355 Mainz - 1427 Worms, berühmtester deutscher Rabbiner seiner Zeit. Schreibung seines Namens und seiner Beinamen (MaHaRIL und Ma- HaRiSeGaL) s. unten unser Zitat des Anfangs. Der Sammler nennt sich: p^T K^ShWtJwÖ, ebenfalls von uns unten (A) zitiert. Die gleiche merkwürdige Schreibweise von St. Goar auch fol. 239 v : HnSTl'Wlff» p*?T nrODH n"H 3j?5P 1"3 nTtfbx ^X. Vgl. noch: Magenza. Ein Sammelheft über das jüdische Mainz, herausgegeben von. . .Sali Levi, Berlin, 1927, S. 21, Anm. 17; ferner: M. Brann und A. Freimann, Germania Judaica (Schriften hrsg. von der Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums), Bd. 1,1. Frankfurt am Main 1917, S. 117 (St. Goar).
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Dann: fol. l r -5 r : Inhaltsverzeichnis. Dann:
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Über Verfasser und Werk vgl. EJ, Bd. XII, S. 210f., s. v. Moellin, Jacob ben Moses. Nach der Erstausgabe unseres Werkes, Sabioneta 1556, erschienen noch mehrere Edd., so Krakau 1881, Lublin 1904, vgl. Friedberg, Bet <eqed II, S. 565, Nr. 857. Unsere Hs. ist wesentlich umfangreicher als die Edd. (vgl. auch Kat. Rabbinowicz, Nr. 56: TtlwÜ ODU xVtP na 13 Wl DDUna im). Anscheinend handelt es sich bei unserer Hs. um die Originalfassung. Auf fol. 157 r , wo die Vorschriften für den Scheidebrief behandelt werden, wird bei der allgemeinen Aufzählung von Namen festgestellt, daß der Name Zalman Beiname sein kann für die Namen na 1 ?!?, aVltPa, m»P und "ITS^X. Der zuletzt genannte Name, also El'äzär, ist in großen Buchstaben geschrieben, was darauf hinweisen soll, daß auch des Sammlers Name El'äzär ist, mit dem Beinamen Zalman. Dies läßt darauf schließen, daß die Hs. vom Verfasser (d. i. vom Sammler) selbst geschrieben wurde. Vgl. auch fol. 239 v , Ende der TpT DX1X, wo der Sammler feststellt, alle Träger des Namens "ITSjVx mit dem Beinamen p*?T stammten von einer Familie. Auch einige Randglossen weisen daraufhin, daß die Hs. vom Sammler selbst geschrieben wurde, z. B.
Fol. 153 v : WMMW1 ^XWD D*1Ü liniö *7ün» 'TI S D inaV lioa 'h^J,; ferner:
Fol. 266 r : noDD nöBT« *T»»a TpT nnötf is? nms? nawi bm 'nb mnn dw xV pa
]üp üizb x"n nm
als Randglosse zu einem Rechtsbescheid, sowie VTTOai Via 1 ? TpT nX11!J im Inhaltsverzeichnis (fol. 3 r ).
Die Abschnitte, die in den Edd. enthalten sind, sind in unserer Hs. zum Teil umfangreicher und durch Responsen des MaHaRIL erweitert. Auch kommen viele neue Teile darin vor, z. B.:
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