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Auf dem alten Ledereinbande klebt ein Blatt mit dem Frankfurter Adler und der Inschrift: „Dis Buch gehört dem Rade zu Frankfort".
Vgl. B. J. Römer-Büchner in den Periodischen Blättern ^ der Geschichts- und Altertumsvereine zu Kassel usw. 1855. S. 154 ff. M. Jähns, Geschichte der Kriegswissenschaften. 1. München u. Leipzig 1889. S. 271 ff. F. M. Feldhaus, Technik der Vorzeit. Leipzig u. Berlin 1914. S. 654 ff., bes. S. 658 m. Abb.
Diefenbach, Katalog MS. II 40.
Für den Besitzvermerk dieser und der Nr. 73 vgl. H. von Nathusius in: Die Stadtbibliothek in Frankfurt a. M. 1896, S. 137, dessen Liste durch obige Nummern der Ausst. und weiter durch einen Vegetius, Erfurt 1511, und ein Augsburger Rechtsbuch, geschrieben 1482 durch Martin Albrecht (MS. II 38), zu ergänzen ist; auch eine Bibel von 1578 (Bibl. Germ. Prot. 352) besaß später die Ratsbibliothek.
Unter der Sign. MS. II 50a besitzt die Bibliothek ferner eine Papierhandschrift von 1552 mit spanischem Texte und zahlreichen ausgemalten Geschützabbildungen. „Discorso del artileria del Imperator Carolo V." Und unter MS. II 41 (vgl. Diefenbach, Katalog unter dieser Nummer) eine Papierhand- <r schritt des 16. Jahrhunderts „Von Kriegssachen und Kriegs- Regiment", nach dem Eingangswappen aus der Ratsbibliothek, mit 3 architektonisch eingefaßten Trachtenbildern.
49 Ein christlicher Ackerbau. [Erbauungsbuch.] Pergamenthandschrift des 16. Jahrhunderts.
Dem Ritter Albrecht von Rosenberg, ehemaligen Herrn von Schloß Boxberg, vom Wundarzt Mathias Zierler zum Tröste in seiner Haft 1567/68 geschenkt. R. mußte nach einjähriger Haft den Giftbecher trinken, weil er in einem Rechtsstreite 5 Schultheißen eigenmächtig gehenkt hatte, vgl. die Darstellung von späterer Hand zu Anfang des Ms. Vorne farbiges Wappenblatt eingeklebt, hinten Blatt mit Eintrag Rosenbergs und seinem Bilde, wie er im Stocke dasitzt: „In meiner custodia".
Geschenk von Friedrich Beyerbach 1844.

