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210 * Albrecht Dürer: Vier Bücher von menschlicher Proportion. Nürnberg, Jeronymus [Andreae] Formschneyder 1528 am letzten Tag Octobris auff Verlegung Albrecht Dürers verlassen Witib.

Die durch Dürers unerwarteten Tod am 6. April 1528 unterbrochene Schlußredaktion und die Drucklegung des Werkes wurden von Freunden besorgt.

211 Albrecht Dürer: Idealkopf (Lucretia? früher fälschlich als „Agnes Dürer", Dürers Frau, bezeichnet). Medaille. 1508.

Nachguß einer einseitigenBleimedaille(vgl.Nr.212) in Silber. Rückseite: Landschaft. Arm mit Zweig.

Vgl. G. Habich im Jahrb. d. Kgl. Preuß. Kunstsammlungen. 27. Berlin 1906. S. 13 ff. Ders., Die deutschen Medailleure. Halle 1916. S. 5. Abb.: F. Merzbacher Nachf. München, Kunst­medaillen. Versteigerungskatalog vom 10. Jan. 1914. Tai 5. Nr. 37.

Geschenk des Konsulenten der Ständigen Bürger- Repräsentation Johann Martin Starck 1828.

212 Albrecht Dürer: „Dürers Vater". Medaille. 1514.

Einseitige „Bleimedaille" mit Monogramm und Jahreszahl, als hohlgegossene Goldschmiedearbeit bestimmt zum Zier­rat für irgend ein Gerät verwandt zu werden.

Vgl. G. Habich a. a. O. Abb.: F.Merzbacher a. a. O. Taf. 5. Nr. 38.

Geschenk von Dr. Ed. Rüppell 1869 aus der Sammlung Duisburg, Katalog Nr. 351.

213 * Allianzwappen der Nürnberger Familien Scheurl und Geuder. Holzstock, früher Dürer zugeschrieben, um 1523.

Das Geudersche Wappen (Mitte links) ist an Stelle des ursprünglichen Zingelschen Wappens von Christoph III. von Scheurl (1535 — 92) um 1560, das Jahr seiner Hochzeit mit Sabina Geuderin, eingesetzt. Auch von den kleinen Wappen­schildern (oben: 1. [Tücher] und r. Scheurl — unten: 1. Fütterer und r. Behaim) sind, nach Beseitigung der ursprüng­lichen, drei neueingesetzt, davon ist eins verloren gegangen. Die Tafel unter den großen Wappen ist für eine Inschrift in Buchdruck ausgehöhlt. Von H. A. Cornill hergestellter Ab-