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360 Rat zu Frankfurt: Warnung vor falschen Gulden. [Um 1503—5.]

Mit Münzabbildungen.

Vgl. K. Haebler a. a. O. (s. Nr. 341) S. 230 u. Abb. 5. Baer, Frankf. Bücherfreund. 6. 1908. Nr. 1012 m. Abb.

Aus dem Stadtarchiv.

361 Maximilian /., Römischer König: Ausschreiben eines Reichstages nach Frankfurt am Main auf den 25. Juli 1504 zur Beilegung der Zwistigkeiten zwischen den bairischen Fürsten und dem Schwäbischen Bund und zur An­bahnung eines beständigen Friedens im Reiche. Schwäbisch Word, 7. Mai 1504.

Die Abhaltung des Tages unterblieb in Folge des durch Kaiser Friedrich HL, den Vater Maximilians, eingelegten Vetos.

Aus dem Stadtarchiv.

362 Frankfurter Schützenbrief. Einladung der Stadt Frankfurt 4 an die Stadt Aiche [Eich] vom 23. März 1506 zu einem Armbrust- und Büchsenschieföen auf den 25. August 1506.

[Mainz, Johann Schöffer.] / Älteste vorhandene gedruckte Einladung zu einem Frank­furter Schießen, in 350 Exemplaren ausgesandt. „Zirkelweite" und zwei Stäbe, der eine durch Umschlagen des Blattes nicht sichtbar, als „Werkschuhe" sind aufgedruckt; das Loch gibt für die Armbrustschützen die vorgeschriebene Dicke des Bolzens an. Vgl. Nr. 329.

Vgl. R. Froning in der Festzeitung z. 9. Deutschen Bundes­schießen. Frankfurt 1887. S. 86.

363 Rat zu Frankfurt: Abdruck und Beglaubigung des Konfirmationsbriefes der Meister des Schwertes [d. i. Fechtlehrer], ausgestellt von Karl V. Worms, 1521 am

5. April. [Frankfurt, Christian Egenolff oder dessen Erben.] v

Pergamentdruck, der als Umschlag für einen „Gründlichen Bericht der Brotrechnung" diente.

Aus der Schenkung der Erben des 1893 verstorbenen Senators Dr. Johannes August Speltz.