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f. 105’ (Praefationes per circulum anni) Init. P
wie f. 10’, Stabblattranke an drei Rändern,
f. 113’ Allianzwappen des Bernhard Rorbach
und der Eilgin Holzhausen (Verlöbnis 1466).
Links das Wappen der Rorbach mit zwei Hän¬
den, die die goldne Kette halten. Aermel golden.
Rechts das Holzhausenwappen mit drei silbernen
Rosen auf schwarz. Helmzier der Rorbach. 1 )
f. 113/114 Ein Blatt wohl mit Kreuzigung her¬
ausgeschnitten (Paginierung jedoch fortlaufend),
f. 114 (Canon missae: Te igitur) Init. T. Rand mit
Blatt und Bliitenranken ähnlich f. 1. Am unteren
Ende nelkenartige Blüten.
f. 121 (Resurrexi) Init. R mit Blattfüllung auf
Gold. Rand mit Blattranken, die um einen dünnen
Stab gewunden sind. Am Ende gefüllte Blüte,
f. 121’ Kalligrafischer Buchstabe P mit einer sit¬
zenden Gestalt, die eine Lanze hält,
f. 130 Am Rand Helmzier (Federzeichnung),
f. 134’ (In die ascensionis dni. Viri galilei) Init. V.
Polster groß quadriert mit Blütenfüllung je vier
in verschiedenfarbigen Feldern. Stabblattranke,
f. 139’ (In die sco pentecostes) Init. S mit üppi¬
gem, umgeklapptem Krautblatt als Füllung.
Blattranke an den Querrändern, in der Schrift¬
spalte mit Stab.
f. 148 (De sca trinitate) Init. B ähnlich f. 121.
Stabblattranke mit Sternblüte,
f. 149’ (De corpore Christi) Init. C und Ranke wie
f. 10.
f. 174 (In dedicatione ecclesiae) Init. T wie f. 134.
Stabblattranke.
f. 176’ Proprium de sanctis per circulum anni.
(In vig. sci Andree) Init. D wie f. 10. Stabblatt-
ranke mit Blütenenden.
f. 186 (In purificatione) Init. S wie f. 10. Stab-
blattranke.
f. 193 (In annunciatione Marie) Init. R ähnlich
f. 186. Am Rankenende Rose,
f. 209 (In visitatione bte Marie) Init. G wie f. 193.
Stabblattranke.
f. 211 (In translatione sci Martini) Init. S mit
Schnörkelwerk und Drache,
f. 211’ (Udalrici) Init. C mit Brustbild des hl.
Ulrich in grünem Rock und Hut. Federzeichnung,
f. 226’ (In die sco assumptionis bte Marie) Init. G
und Ranke entsprechend f. 193.
f. 251’ Commune sanctorum. (In vig. unius apoli)
Init. C wie f. 1 . Ranke ähnlich f 10.
f. 252’ (In die sancto) Init. M, gezeichnet mit gro¬
tesken Figuren im Steg.
f. 281’ (De dna nostra. Officium missae sabb. die¬
bus) Init. S entsprechend f. 139. Großblättrige
Ranke.
f. 300’ (In nativitate dni nri ihu xpi. Sequencia)
Int. G und Ranke wie f. 10.
f. 301 ff. (de sco Erhardo . . . Karolo . . . (Sequen¬
tia)
f. 321 Eintrag: Ich Heinrich Rorbach der eltter
scheffen zu Franckfurt bekennen . . . daz ich dis
myn missale von eygen willen gegeben han mym
sone Bernhart Rorbach und han zu gezugenys ge-
betten die ersamen hern Nicklas Maselhart vica¬
rium zu sant Bartholomeus und Petrum Stört-
zisen bacularium . . . anno dni 1465 ... 14 marcis.
Darunter die Zeugenbestätigungen.
Literatur: Froning, Die Familie Rorbach. Archiv
f. Frankf. Geschichte und Kunst. 3. F. 2, 1889.
S. 148 ff.
C. Valentin, Musikbiographisches aus Frankfurt.
Mon.hefte für Musikgeschichte. Bd. XXXIII, 1901.
S. 197 ff.
Katalog der ständ. Ausstellung No. 46.
BREYARIUM PARS HIEMALIS.
Stadtbibliothek, Batt. 40. Aus dem Bartholomäusstift.
Lateinisch, Folio. Gegen Mitte des XV. Jahrhunderts, Rheinisch. [176]
m. 320 ff. 343:245. Rot und blaue Anfangsbuchstaben, teilweise mit Schnörkelwerk. 10 gemalte und
4 gezeichnete Zierinitialen. Schweinslederband des XVI. Jahrhunderts mit Zierleisten und geometrisch
gemusterter Mitte in Platten- und Rollenstempeln. 2 kurze Schließen. Im Vorderdeckel Blatt einer
’) Mir scheint es durchaus möglich, daß in dieser, der Familie bestimmten Hs. das Wappen anläßlich der Verlobung mit der vornehmen
Eilgin Holzh. ohne weiteres durch die Krone bereichert wurde. Vgl. auch das gestochene Wappen des Meisters B. G. von 1467 mit ent¬
sprechender Helmzier.
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