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1895,
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Deshalb wurde auch von Zlnscmg an ■- ivMemth^c ]nhvs [ "<\
MiMonen — versucht, dieser Arj von Schulen den Lodn, zu cui-
Ziehen. Es wurden von diesen (z. B. and) in Tanga- mra
gerichtet, die im allgemeinen un raren jetzigen Schulen ^nllmmchen.
Anfangs hatten sich dieselben auch eines regen Schulde;uchs Zu
erfreuen. Als jedoch mit der Zeit den Schwarzen bk chllstwllstrpude
Tendenz dieser Missionsschulen
immer mehr vor die Augen
treten mußte, da verzichteten
dieselben lieber auf die bessere
Bildung (trotzdem diese ihnen
eine gute Lebensstellung ver¬
sprach), als auf ihre Religion:
sie verließen diese Schulen, und
die Misstonsanstalten sahen sich
gezwungen, au ihrer Stelle
befreite Sklavenkinder und
Kinder der wilden Stämme
des Innern zu erziehen.
Daraufhin wurde nun der
Versuch gemacht, erziehend auf
bie Jugend der schwarzen
K üsten b e v ö lkerun g einzuwirken,
ohne dieselbe in ihren religiösen
Anschauungen zu stören« Dies
geschah durch Gründung der
deutschen Schule in Tanga.
2. Ihre äußere Einrich¬
tung,
Da mir bei meiner An¬
kunft in Tanga versichert
wurde, daß die Eingeborenen
der ganzen Schulfache sehr
viel Interesse entgegenbringen,
so glaubte ich ohne weitere Schwierigkeiten alles emlltlln m mmen
was zum Schulbetrieb nötig war. Allem schon bet i>u lli ?
Handlung mit den Famibenvallm Ws Srädrcbcas stlbll TV ,^r*
aus, daß nicht alles so glatt gehen werde, als es vielleicht Zuvor den
Anschein gehabt hatte»
Offenbar dachten die
meisten, daß durch
diesen neuen Versuch
eben in anderer Weise
das erreicht werden
solle, was früher nicht
gelungen war: sie für
das Christentum zu ge¬
winnen. Viele sagten
allerdings Zu, oder ver¬
suchten wenigstens, eine
freundliche Miene Zu
der ganzen Angelegen¬
heit zu machen. Wie
sich jedoch später her¬
ausstellte, war es eben
die freundliche -Miene
zum bösen Spiele,
Jedenfalls war es aber
fürs erste am zweck¬
dienlichsten, den Leuten
noch einige Zeit zu
gegenseitigem Mei¬
nungsaustausch über
die neue Erscheinung
zu lassen.
Inzwischen wurden
Bretter zur Herstellung
von Schulbänken be¬
schafft- Dann ging es
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Die Schüler
hindurch tüchtig gehobelt und gesägt worden war, hatte ich
paar schwarzen Handwerkern ein iehpull (als Perire^-^ r? >
Katheders) und 15 Schulbänke mZummrg mn Aozm n ora >
Bedarf vollkommen ausreichte, duck ein Cchnlzimrner nur
einigem Suchen ausfindig gemacht.
Zuerst verlieh der Pinsel des Maurers den Wänden c
ein helleres, freundlicheres Än^stven -hieraus w'V; dm 's-
rungskunst die Einförmigkeit des Raumes zu heben: au der
trab Rückwand prangten bald w- Bllouiff.
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^ pra »llck' - ra^;d! coimci HK' * TbpmM ein, bnrti) eiae
'S? vm- n: s *r m>Fa kaue omk ’ 1 ^ nulln mm Flaggen hm h i.
Als bann Nock hu mugezimmerieu Baute und das Putt imnillm wer
sonstigen AbravtaUungsstücke erschienen, da machte dos Ganze da-.h einen
Xfitp anhcimrambeu feierlichrarusten Eindruck.
ll Die ersten Scknler
5 )ie E-mwobnerschaft Tangas
Halle titbeffeir die Eöuklange-
legenheit aufs eifrigste be¬
sprochen, und —- wie unter
der Hand bekannt wurde —
anfangs in ganz wohlwollen¬
der Weise. Später jedoch
machte sich die Gereiztheit
einiger übereifriger Heißsporne
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Gerüchte geltend. Es hieß
z. B., .die „Weißen wollten
die Kinder der Schwarzen nur
unterrichten, um dieselben später
als Sklaven nach Europa ver¬
kaufen und dort in ihrem
Dienste verwenden zu können".
Und dergleichen mehr. Solche
Albernheiten wurden vielleicht
von den wenigsten geglaubt.
Aber sie bewogen doch die
meisten, gegenüber der llchull
eine so abwartende Stellung
emzunehmen, daß am ersten
Schultage kein einziger Lern¬
begieriger erschien. — llllchram'
der in Tanga flallonirteu
5"ram >n Na Bovk jbm-bUwr T icrieCH \ jra c«
TrahmvT-.' . nolllrav dl-- Säml- m besucherr mtb sich im Lesen und
llchrm ur ' H^ t klk\ verpeyllen uns booei freilich nicht, lrach mm
solchen Schülern keine besonderen Ewollra yt w.sielen krau '
waren dieselben schon
zu «-lt bmef.fi über
18 Jahre)» Wir er¬
warteten auch nicht,
daß sie dauernd oder
auch nur für längere
Zeit dem Lernen ob¬
liegen würden. Dazu
waren sie viel zu träge
geworden. -— Aber wir
rechneten darauf, daß
sich in ihrer Gefolg¬
schaft bald andere, jün¬
gere Kräfte emftnbei:
werden, die voraus¬
sichtlich längere Zeit
und mit mehr Eifer
arbeiten würden, die
mit einem Worte .
mit viel mehr Aussicht
auf Erfolg zu tttch-
ra mt Hi (raten 4 mm a o
werden könnten.
Und unsere Berech¬
nung hatte uns nicht,
getäuscht. Schon nach
ein paar Tagen kam
in Begleitung der
älteren Schüler ein
kleiner Junge an. Von
Neugier getrieben und
doch der Sache nicht
sich zu.nämll in uuwljDi6üer Enfternung von der
und Treiben der Anwesenden aufmerksam ver¬
tu er näher: tmd als er schließlich etwa eine
Schrllthüre geftandert halte, v-wlangte er auch
ferstift, und fing daun an, die ersten Linien zu
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