Jersonen.
(Mit der Besetzung der ersten Aufführung, Dresden, 22. Oktober 1868.)
Lwend Ztirfon, Obersteiger im Kupfer
werk zu Falun. (Bariton.)
Herr Mitterwurzer.
Valborg, / . . g,. i (Sopran.) Frau Otto-Alvsleben.
Lsörn, ! ^ / (Sopran.) Frl. Baldamus.
Helge, Stirson's Schwester. (Mezzo - So
pran.)
Frau Krebs-Michalest.
Gllis, ein junger Bergmann, in Stirson's Hause erzogen. (Tenor.)
Herr Schild.
Olaf, verabschiedeter Soldat, früher Bergmann. (Baß.)
Herr Scaria.
falsch, i s(Baß.)
Jessen, > Bergleute. -! (Tenor.) Asmus, 1 !. (Tenor.)
Herr Eichberger. Herr Hollmann. Herr von Witt. Frl. Zeidler.
Ein junges Mädchen. (Sopran.)
Eine Magd Stirson's.
Bergleute. Männer und Frauen aus Falun. Junge Bursche und Mädchen. Musikanten. Schenkmädchen.
OrtderHandlung: Falun in Dalekarlien.
Zeit: Gegen Ende des dreißigjährigen Krieges.
Vorbemerkung.
Nach einer alten schwedischen Bergmannssage wohnte dem tiessten Schachte des Faluncr Kupferberges, dem Haideschachte, die Kraft inne, daß die in ihm Verunglückten völlig unverändert an Körper und Gestalt erhalten blieben, so daß sie, nach langen Jahren aufgefunden und an das Tageslicht gebracht, keine Spur des Todes an sich trugen, sondern Lebenden glichen, die in süßen Schlaf versunken dalagen. Dieses schon von E. Th. Hoffmann, Oehlenschläger, Rückert und Andern in verschiedenster Weise benützte Motiv ist auch nachstehendem Textbuchc zu Grunde gelegt.
