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HE fbfrert * sich zur kotholischen, dieKa» j tholiken hingegru, wenn der Seelsorger sie > um ft inen Zehenten mahnet,. sich zurr pro- > testanttschen Religion, zu begeben, bedrohen.!

Abermal offenbaret sich unter den Bervoh- . nern von Krzeczorz eine neue Glarlbensiech ^ re. Sie nennen sich Slo nisten ^ wollen kei­ne Taufe annehmen, und haben an Gerne Majestät schon eine Bittschrift, die ihnen! »brr vom Monarchen tm Angesicht zerrissen ^ wurde, iw Herbste zur Aufnahme' ihrer Lehre emgereicht. Die Untersuchung dieser' Glaubenslehre soll den Z. Jen. durch den Herrn Kreiscommiffair v. Werner untere vomruen worden seyn.

Vrandenburglscho Granze', vom 7. Jan.

Der Kammerherr Graf von Gersdorf, vormals Sächsischer Gesandte am Spam- fthen Hofe, glaubte sich durch? die G'setze der Ehre verpflichtet ,, dem Sächsischen Kam­merherrn und Majoren, Grafen von Bau- dißtn, ein Billet zu senden,, welches einem MusfovVorunAA--Schreiben nicht unähnlich ßch Durch die darauf erhaltene Antwort nicht befriediget,- bestand er auf eine 'hin, Länglichere Grnugthuung. mir Pistolen.. Beydr Grafew trafen sich; jeder mit feinem Gecundanten, am 6t en Januar auf der Grunze zwtfch en Mttenrva ldc undBaruth; xeder schoß Pistolen: auf seinen Gegner ad, ohne ihn zm verwunden. Sirwurden hier­auf von ihren Gecundanten umarmet, wrft che ihnen Glück wünschten, daß-LhrKampf, bey dem sie allen nur möglichen Much be­zeigt hatten, so glücklich geenLiZet worden wäre.. Brydo Gegner gaben' emanven die? Hände» Deo Graf von Wersdorf versi­cherte auch , daß er nichts mehr gegen den Grafen von Baudißin hätte ,, und- zufrieden feyn würde', wenn nicht das einmal gegen ihn aufgebrachte Publikum nach seinem Bürt zu dürsten schien ;: und dlos aus dieser Ur­sache batt er den Grafen von Baudißin-,. ihm noch eittlge Stöße auf den Degen zn bewilligen^» Dieswaren feine'eignen Morte. Megtn der traurigen Lage, tnwelcher er ficht zncher befündrn hatte, glaubten die Seeun »-\ vantrn,, ihm sein Verlangen gewähren zn müssen. Beyde EMsr gingen mit platten;

gen auf einander kos- Der Graf vo« Baudißin, (der wahrend des ganzen Ge­fechts sich nur zu vercheiLigen, oder hoch» ftenS seinen Gegner durch eme leichte Wun­de vor Herr Augen- des Pudlicums zu recht» fertigen gesucht;, auch zu dem Ende einige,, aber fruchtlose Hiebe auf dessen Ärmgerhan hatte,) bekam die erste, aber gänzlich un­bedeutende Streffwunde an der rechten Hand, und dato nachher einen Stoß auf die Gurgel', welcher ihn zurück zu weichen und den Degen sinken zu lassen nöchigte^ Vermuchitch hat der Graf von Grrsoorf sich in diesem Augenblick den Degen fernes- Gegners selbst in den Leib gerrnnr; indem er auf gegenseitiges Befragen: ob der an­dere nicht verletzt fty? antwortete: lch> glaube ja. Man- entdeckte auch wirklich,- nachdem man die Weste , auf welcher knw Blut zu sehen war, geöffnet hatte", eine-' Wunde im Unterleibs, und noch eine'rke' trefeo, ich der linken Seite, von welchen vorher niemand etwas gewahr worden wur^ Deo sogleich herbey gerufene Wundarzt' verband beyde Wunden ;/ dev Graf von Gersdvrf setzte'sich nebst ihm und seinem Kammerdiener m ftinen Wagen , der lang­sam nach Mittenwalde zufuhr, starb aber,- ehe er noch diesen Ort erreichte.. ^ Oefnung des Leichnams sähe man, daß ei­gentlich- ein nur tierweile hinzugekomrmnec Schlagfluß', und nicht die Wunden ,, wel­che nicht ködtlich befunden wurden,. ftrn.m Iebrn ein Ende gemacht hatte..

Osnabrück ,, vom J'am

Nunmehr haben: unsere und die Preuß'i- sthe Comnristarren die Granzbestimnumg; zwischen Osnabrück und Tecklenburg und) Lingsn fs weit zu Stande gebracht, dass dadurch wohl taufend Pro erste aus der-' Welt geschasst sind.

Unser Fürst-Beschoss laßt das gauze Land vsrinessen, und' an Theilr ng; der Gemein­heiten wird m't Wacht gearbeitet.. Derr bey Osnabrück gezogene Abwasserungs-Ca­nal kostet schon 50200 Thalev, und an die: Ausbesserung: unü^Verschönerung des hiesi­gen Schlosses haben- Se.-Königl..Hoheit be­reits anj, did 170020 Thir.- gewundtd W