1 KU Kayserhösen ctttetr baldigen Frieden zu § Khli essen. — Das Rindfleisch fall und muß J künftig «m 6 kr. verkarrft werden. iS
LViE, vom 4. Jan. ^
Unser Tbeurester Monarch befindet sich, | Mott fey Dank! heute wieder in weit best jj fern Gesundhertsumstanden, als vor nnv ‘1 Zen Tagen; ln Kabinetsarbeiten ist Atter- | Höchst Dieselbe rastlos, um seinen Regen- f tenpflichken bestens nachzukommen, dabey i -vergiss Er auch nicht, wohlverdieuteReichs- 'wiener zu begnadigen, wie dann Höchstdie- ß selben noch gestern geruheken, den. Herrn I Heheimen ReichSrcferendar von Horch, und l Reichskammer-Gerichtsbeysttzer Herrn von J Autenried, in den Reichsfreyherrn-Stand $u erheben. — Gestern ist die Hoftrauer I für die verstorbene Erzherzog in Maria An- I na abgelegt worden. Wirsehen der Enk- ft bindung der Erzherzogin Elisabeth mikdem s Anfänge des Hornungs entgegen. Sie ' 'Defindet sich so gut, als es in ihren Um- j sständen nur immer möglich ist. — In dem l Hiesigen Hof- nnd Staatskalender, ist für | dieses Jahr der Name des Kardinals Erz- J Bischofs zu Mecheln, als Großkreuzes des \ --»St. Stephan Ordens und K. K. geheimen 8 -Raths, aus bekariMu Ursachen ausgclas- ^ *fen worden, allein am letzten Tage des ^ ^vorigen Jahres erhielt die Druckerey den J Höchsten Befehl, sogleich diesen Prälaten «it allen seinen gewöhnlichen und vollen j /Titeln wieder hi nein zu setzen. j
Donanftrod vom 6. Jan.
DerSultan empfangt einen genauen Be- ß richt von.allem was bey der französischen 1 'Nationalversammlung vorgehet, und erzählt | 'dem Herrn von Choistul-Gouffier die wich- J 'rigssen Begebenheiten, ehe aks er noch da- 1 »onNachricht hat. Bziaster Bey, Pascha Z von Aleppo, welcher für den größtcnKriegs- E mann und Politiker gehalten wird, ist zum | -Großherrn berufen worden. Als er im ß -Divan Sitz nahm, sagte er: Ww' müssen g den Krieg fortführen, wir haben die Mt- ■} Ttel dffrzu, sowohl an Geld, als an Mann- - 'schaft. Mr werden siegen oder ernurden ^ und erfchvpfen rmfte Fci rde durch ihre Sie- Ze. — Der Grvßvrzier hat die Niederlage f Key Mattlnesfie mit seinem Kops befahlen ^
müssen. In Brrcharess iss der WaffenssiS- stanv öffentlich bekannt gemacht worden. Daselbst herrscht ein so grosser Mangel an Holz, daß man die Zaune an den Gärten in und ausser der Stadt abtragen und verbrennen muß.
Paris, vom 3. Jan.
Tippo - Saib hat 2 von den! Ambassadeurs, die er voriges Jahr hieher gesandthat, zum Tode verurtheitt, weil sie • sich Geschenkt zugeeignet hatten, die unser Monarch für den Tippo - Saib bestirnt hatte. Dieser indianische Fürst hat auch einen englischen Öftrerer, der ihm Leute verführt haben soll, von den Elephanken todt treten lagen.
L u t: r.bu rg, vom 3. Jan». "
Herr vonBeaulieu iss es, welcher Herrn van der Mersch geschlagen, und 8000 Insurgenten verjagt hat. Das Gefecht wahrte nrcht lang, weilen die tapfere Brak unter bey der Ännahenmg der österreichischen Armee sich gegen Ro chefort geflüchtet, und über 600 thre Flinten von sich geworfen haben. Man wachte den Major Breidcn, einen Schottlands, und 2 Soldaten, davon einer ein Deser-eur vom Regim^n-t Würtemberg ' rss, zum Gerangenen, der aber wahrscheinlich gehängt werden wird. Van der Merfth wurde am 25-ste-n aus Recoane, den-26ften aus Turquors, den 3 rstcn aus St. Hubert vertrreben, anstatt daß er amN. Jahrstag. mit dem Cömmandanten der Veftung hier zu Mittag speisen wollte. Auch von Nas- sogne mußte er'sich zurüekziehen, wo dir getreue Unterthinen, die Truppen ihres Süuverainen mit offenen Armen empsien- gen. Zu St. Hubert warihr Eommandant, der Gras Perlo, und der würdige Pfarrer von Herrenthais, ihr Generaiq uartrekmei- ster. Am isten räumten sie auch in aller' Eil Marche, um sich nach Namnr zu fluchten» Es sind Seelsorger in der Gegend von St.Hubert, welche den Kreuzzug wider den Kayser gepredigt haben. Einer hatso- gar seine Pfarre verla.ftn, um durch sein Beyspiel die jungen Leute zttm Soldatenhandwerke anzufeuer.:. Dem ungeachtet scher nm die Bauern aus der''Gegend von Neufchatel-mnd AblöN- bss' chtzt- noch um
