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Davon sollt« rooo nach Lüneburg verlegt Verden; die Stadt weigert sich aber, sie avfzunehmen, so wie die Bremer Land- stand« die Aufnahme derselben schlechter- diazs nicht zugegeben haben. Boa diesen Emigrirten hat man iooa Man« in unsre Vorstädte legen müssen, weil die Bauern über das Betragen derselben Klagen führten. DaS einzige Regiment Damas erbätt fich durch gute Mannszucht in unbeArcktew Rufe.
P aris, vom r^März.
Gefühl für Religion nimmt immermehr zu. Das Dekret desKorrv. für di« Freiheit des GokL.Sditvstes, wurde nebst dem neuen! und alten Kalender, öffentlich hier luden Strafen feil geboten, mit dem Zusätze, daß erster. S ganz n ch dem letzter» eingerichtet fty, uvd sowohl F iertäge als Tä- g« der Heiligen in sich enthrritr. Man verlangt krinea Privat, sondern einen öffentlichen Gottesdienste Der ausserordevt ich«. hohe Werth' deS GoldS und Silbers, alS auch der Louisd'drS, ist gestern um 40 Procent gefallen. Die Ursache davon ist, ' weit gegenwärtig das Heil der Ratio« in den Händen der Wechsrlwvcherev sich befindet. Nicht nur zu Rouen u-d zu Eaen ^ habe» die Jakobiner^ mitte« unter einem ! Volke, welches Elend und Jammer beinahe aufgerieben haben, dcr monarchischen Verfassung das Wmt ge et et so derusslbft in den Mauern vyn Parts u. zu Versailles # hört man, die Worte: es lebe Der Röntg ertöttttt. Man verachtet,, und tritt m t Fü- fen dir Nationalkokarde, u d laut hört ^ man erbitterte Bürger in einem späte scheu ! Tone schreien:, vive la-r.epubliqpe ,, ii< n’y a Jas ÜL viande dans nos mannites;; vive la|i aation,, ii n’y a pas da pain. dans- nos mai- j: fons. (Es lebe Die Republik^ unsere i Zleischtopfe sinS leer;, tä kbe Die Urticur, Las LraD m unfern -Hausern mangelt.) Man sieht j: tzt den jungen Capel öfters am Fenster stehen. Ein Maler soll fein j. Portrait gemacht, u. solch s an den Altar der Freiheit äuge h e ft haken. Bei der am ^ten d. angefangenen Demoliruna der De, AE AheiufklS, hat man i 52 Lasser Pul
ver, und 25 Fässer mit scharfen Patronen gefunden. Aus der Proklamation desEha, rette an die Einwohner der Vendee steht man nun ungefähr die Bedingungen der Ueberrivkuaft mit dem Konv. Es stad hauptsächl. folgende: r) Freiheit deS Get- t'sdienstrs. 2) Entschädigung wegen der in der Vendee ang«richteten Verwüstungen, g) Unterstützung zur Aufbauung der Woh« nunzen. 4) Das nörhige Vieh zum Ackerbau. 5)Fr«iheit von Abgaben bis zur Wiederherstellung ihres vorigen Wohlstandes. 6) Frechett vo« MNitairausnahme. 7) Dagegen liefern ste Früchte für dir Armee. 8> D e Obrigkeiten sollen von den Landeia- wohnern in Vorschlag gebracht, und kein« «Mührltch angeordnet «erden.
Man bat merkwürdige Vorfälle von der grosen Grausamkeit des Jost pH Lrbon. Als er zu Arras durch eine Straf« gteng, hörte er einen PapaZay rufen: vive ielLoi-E Auf dev Stelle ließ >r den Besitzer des Vogels arvettre«. Beim Derbör sagte der Bürger, er besitze diesen Papagay schon lange, und habe diese Worte schon vor der R'volution gelernt. Seit der RepuL.. bist habe er alles gethan, um ihm dtrsrE durch andere Worte auS dem Gedachtniß zu dringen. Es fty chm auch zum Theii geglückt; aber bisweilen komme dem Vogel das alte Rufen wieder Was tdat Le- bon? Er ließ nicht den Vogel, sondern den Eigsnthümergmllotiniren. Ernenoch schauderhaft« Ttzat. Er war einst gegen» «artig, da man mehrere Personen köpfte. Da zwang er drn Scharfrichter, daß er die Köpfe der ersten, die hiager chtet worden waren, den formenden , um sie zrrlüft sea, darreichen mußte..
Ha«n oder, vom 17. März.
Da Se. Käniak. Hoh., der Herzog von? Mort, Generell Gm-as der brttttschen Truppen geworden ist, sa hat er das Kommando bei der allitlten Armcz nted?rg legt> und bleidr ik Lo don. Es ist auch des, halb der F-ldfvß, worauf die bei ftinew HauxtguartierangesteM gewesene Kurhan- növerische Dienttchast visher stand,, auf» gehisden wurde«»
