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ches von dem der österreichlschen Nieder, larldeabhangenwird. AK Länder diesseits drs Rheins, und der Waal sollen wieder! zu ückgegebea werden, die jeKfttrtgen aber * solle» dis *u weiterer Verabredung von den Franzosen besetzt bleiben. 2) Die Franzo, fen sowohl, als die Bataver, sollen die freie Schiffahrt auf der Schelde, dem Rhein, undcherMaas, und dev Arnun dieser Ströme, bis an ihre« Ausfluß in die See geatefi« , ohne einige Zölle zu be­zahlen. 3) Die Niederländer soll:» für ih­re» Anthrtl der französischen Republik die durch Krieg verursachten Unkosten bezahlen- welchen sie gegen diese hat führen müssen. Oie Bezahlung kann nach vorgängtger freundfchüftltcher Ueberetnkunft geschehen: indessen müssen tye Niederländer vorläu­fig 20 Millionen in klingender Münze, oder in guten Wk chftlbrtefen auf Frank eich, oder auf neutrale Länder entrichten. 4) Die französisch« R pud ik w ll die Unabhaa ig- kett und Gouverainttät der Bataver aver, kenne«. 5) Die französische Republik will «ine Offcnsiv-ur-d Defensiv-Allianz mit den NiLderiäÄdern schttefin. 6) Die Fran­zosen und Niederländer sollen keine Frie­dens, oder andere Traktaten ohne gegen­seitig« Thetluehmrmg schliefen. Uedrigene wird der Enfiuß, welchen die französische Republ.k künftig auf uvfireLand r uad See­macht haben wird, als sehr veifchledtL angegeben. Einige behaupten, die bata- vtsche Armee und F ette werde t« Drrbia düng mit der französischen agiren, jedoch erster« unter franzöfifchrn Generalen steher- müssn; andere wollen, daß die Frarzo, seu keine Foderuüg dieser Art gemacht, son­der» nur darauf gedrungen haben, daß die Land- Seemacht auf einen refpek> tadlern Fuß gefitzt, »ad eine National, Versammlung drS niederländischen Volts zufawmenberufen werde. Der zu Rolt«r- dam errichtete Ausschuß für die Fab iken «ud Gewerbe, hat unterm sten dirfis «Üe Bürger in den 7 Provinzen etvg-laden, seinem Sekretair die weniger bekannten Fa­briken, und deren Produkte, nebst ihrem Preis und Qualität, bekaüst zu machen, damit .er Grlegenhrik bekomme, den. Ver­

kauf Hiefir Erzechntsse fs viel möglich r« befffedern. "

Berlin, vom 2j* April.

AuS Güdpreussen find multch 1700 auf, ferst dürftige, aber lanter junge» Bursche, die zum Kriegsdienste gebraucht «erde» sollen, eingebracht worden. St« sollen sehr vergnügt ftyn, daß sie zum Thetlthre schmutzige» Winkel verlassen, und nun unter solche Menschen gekommen sind, bet denen sie. Wohlstand, Nahrung', seine Sitten, und Lebensart autreffen.

. Parts,vom22.April.

Ehegestrrn wurde SteyeS in einer aufi sersrdentlichev Sitzung, nachdem von 222 Sttmmem2i6 für ihn tvarru, zum Prä­sidenten erwählt. Der Baron von Stael hat als schwedischer Gesandter-sein Beglau» bigungsfcyreibea übergeben. Die Glieder RaampS und Levasseur haben sich vor dem Stcherhritsausfchuß als Gefangene darge, stellt. Der Bürger Bukgotn, ehemaliger französischer Gesandter zu Madrid, leitet das Friedensgeschäft Die Spanten. Oer Friede» soll schon geschlossen seylN, die spa­nische Regierung aber de« Wunsch geauf, sert haben, se bigev noch eine Zettlang ge­heim zu halten, um die nöthtgr Maaßre, gkla zu ergreifen, damit Englands ine auS Ardten k-mmende Schaffe nicht weAnehmen ^d. Dtesrr Tagen war in der Vorstadt Martin ein grofirBrodmanUkl. Währrah die Weiber schrieen und lamentirken, fuhr ein Karr» mit Erdapfel vorbei. Sind sie fett ? rief eia Weih. Ja! Ach gebe 7 m. für den S chter, ries ein arr d rrS. Nein-! v<rfitzts der Bauer, ich w ll nicht aus dem allgemeinen Eiende mich-bereichern; ich gebe euch den Sechter für 5 Ltv- Welch eia edler Zug!

Vallendar, vom 27.' April.

Ausder Mosel liegen noch alle lttztjatz, rigen Kurfürßl sowohl, als d«n ausge, wäNdrrtt« Mtrtrn zugehörtgt» Weine noch ruhtK an Ort und St-Üe Wegen dem Eis und Mack; l der Schiffe konnte man silbi, ge nicht weZführer-. Dies- Weine finden an tzen niedeMudischen Kaust Uten viele Käufer, sind aber in hohem Preise, und koM ein Fuder zu Bernkastett 200 Rthlk.