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gefotgf fty , ml 200000 Centner Getraide an einem Oft beisammen lagen. Auf die Gchlagun- des Geaeralmarfches ohne vor, gängigen Befehl deS Hetlsansschusses, ist die Todesstrafe gesetzt worden. Das De<- kret, wodurch Geld für Waare erklärt wird, ist auf Bourdons Antrag wieder zu, rückgrnommen worden. Den 2;sten sollen die organischen Gesetze der neuen Konstiku, tioa vorgttefsn we den. A8e Glocken wer« j den in die Gtückgieftretea gebracht, die! gröste aber soll aufdenRattonalyallastzum Sturmläuten aufgehängr werden.

D e Normalschule hat nun ei« Ende, welche Anstatt auf rz MiLonea gekostet Hat. Die Lehrer haben stch angelegen seyn l lassen, mchr zu glanzen, als einen zweck, mästgen Unterricht zu erthetten. Stewolle Een sich alle durch neue Entdeckungen aus, zeichnen. Bernardtu Et. Pierre behavp- tete , es gebe 12 Harmonien in der Natur. Sicard hat ßch über unser Alphabet her, strmacht, und versprochen , er wolle unS Don dem Q etloftn, und uns dafür das ' der Engländer, und das M der Grie­chen geben. Garathat eine« sechsten Sinn -erfunden, nemltch den Ginn der ptzyfischrn Liebe re. Nur der einzige Laharpr begnügt« stch mit einem plaamafige» Unterricht üb r DteSchre.chkunst und Beredsamkeit. Einer unserer Schrttsteüer spricht mit Wehmuth von dem vernachlässigten Unterrichte in ' tinsrra Zette«. Man hat, sagte er, den -Gottesdienst zerstöhct, das einzige Mittet, 'i um das Volk in Respekt gegen die guten Bitten zu erhalkru. Man hat es gelehrt, Alles zu verachte». A sdann hat man eine No 1 malschule errichtet, wttche zu nichts - zediert hat, und die Kollegien, oder bis­herigen Erziehungsanstatrea hat man auf, Pehobe». Man will nun Cevtralschulen er- -richten Alles rlkseS hat grofe Summe» gekostet, und wird noch grofe Summe« ko, ; sten, oh?e merklichen Nutzen. Jadeßfhlt . As an Unterricht Die Jugend wächst h r, f an, und ihr Geist Hehätr eie Eindrücke der : schrecklichen Reden und Thaten, von wel­chen ste ein Zeuge gewesen ist. Bon Gott, ^Don Religion, vouGerechtigkeit reden,-«, Wiffenhaft Handel«, das wäre«grose.Der,

brechen. Zum Unglück weiß man «d* nicht, wenn die Schulen werden in Gar^ gebracht werden. Eine grofe Cchwiertakei, besteht tu dem Mangel an Lokalen. Die Landgemeinden wollen ihre Geistliche« der in die Pfarrhäuser fttzrn, so daß den Schullehrern an einer Wohnung, »vH ^ den gehörigen Büchern gebricht, undou» an Kindern, die etwas leraen wvlle» Dean die Landleute haben kein Zattüne« in die neu« Anstalten. Möchte doch i a bald für Unterrichte und Erziehung geforaf «erden, damit die Jugend nicht gang uu wildere, und eine Nachkemmenschüft nu strhe, die an Rohheit vnd Wtld-,/t aßt Volker in Europa übertreffe. Zu %p sich das Volk in der Stadt verfaLnM, gteng von da auf das Gemeindehaus, de, meisterte sich zweier Kanonen, und sprengte hierauf die Gefängnisse auf. Die gefan, genea Böswlchter wollten sich vrrtheidizen, thaten 7 Pistolenschüsse, wovon aber feiner traf. Abends um 9 Uhr aber lebte keiner mehr von ihnen; 45 wurde« ermord. Auch zn Marseille wurden dir Terrorist«» ermordet. In Arles sollen auch die Gee fangenen ermordet wordeu feyn, mb zu Lyon sind neulich ln de« 3 GefäagE 99 Personen erwürgt worden, darmO kein einziger war., d-r sich nicht MorW- then schuldig gemacht hatte- PrchkMK von der Armee hier na-ekommen fttja.

S traßb u r g , vom 24. Mai.

Brtuns bekommt jeder, d r in derMuhs ke Kor« mahle« läßt, nur di« Hälfte des Mehls. Die ander« Hälfte muß der Mule ter für das MUttair «tnttesero, und die Krtegskasseb^a t es demEigeutbümer. Ge­neral Lajolay ist hier jetzt Kommandant, und General Schauemburg kommandnt ein Korps In der Gr-iend von Straßburg. In der Ebene von Wanzevau »areia gros ss Manvvre. Ja letzter Nacht «urdm vtUe Jakobiner arretirt.

^ Deutz, vom 26. Mat.

Seit Dem Heiligen Pfingstfest sieht es za Kölln sehr unruhig auS, die Franzosen btt treiben die Kontributionen von der Geists lickk-tt, und alle übrige Beiträge mit d« gröste« Hörte, und einige Perfoae», »ev